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Seit jedes Jahr Millionen Reisende auf die Insel aus Feuer und Eis kommen, hat sich eine beliebte Route herauskristallisiert. Die Orte, die entlang des Weges zu finden sind, haben die Besucheranstürme zwar verdient, aber mit unserem Film möchten wir andere atemberaubende Fleckchen Islands beleuchten, die zwar weniger Urlauber anziehen, diese aber ebenso in Staunen und Ehrfurcht versetzen. Bei diesem Roadtrip erkunden The Alpinists die renommierte Gastroszene und einzigartige Architektur Reykjavíks, bevor es zu den faszinierenden Westfjorden geht, wo sie eine wahre Kostprobe isländischen Lebens bekommen. Wir haben hier einige Highlights zusammengestellt.

Erster Tag

 Oft wird es als eines der schönsten Konzerthäuser der Welt bezeichnet, und tatsächlich ragt das Harpa aus der Kulisse der schneebedeckten Gipfel und stürmischen Wellen des Atlantiks heraus. Über 12 000 Quadratmeter Glas und 30 000 Kubikmeter Beton wurden für den Bau verwendet. Das Design des Harpa-Gebäudes soll den optischen Effekt der Nordlichter imitieren. Es ist zudem der perfekte Ort, um eine Entdeckungstour durch Reykjavík zu beginnen, denn sowohl tagsüber als auch nachts finden hier Kabarett-, Theater- und Musikaufführungen statt.

Entdecken Sie Reykjavík bei einer Führung, die Ihnen die Highlights der isländischen Hauptstadt präsentiert, mit all Ihren Sinnen. Die Stadtführung und Degustationstour kombiniert einen Spaziergang durch die Innenstadt mit Kostproben regionaler Delikatessen am Abend – eine optimale Gelegenheit, sich mit den Klängen, Aromen und Sehenswürdigkeiten der Stadt vertraut zu machen.

Zweiter Tag

Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit, Island zu erkunden, als mit dem Mietwagen, denn dieser gibt Ihnen die Freiheit, sich Ihre eigene Route auszusuchen, und die Flexibilität, die Gegend im eigenen Tempo zu erkunden. Wir empfehlen Ihnen, so früh wie möglich im Voraus einen Mietwagen zu buchen, um Enttäuschungen zu vermeiden, wenn Ihr Wunschfahrzeug nicht mehr verfügbar sein sollte. Für einen Roadtrip, der die Westfjorde mit einschliesst, sind Sie mit einem Allradantrieb am besten beraten.

Island wird für viele zweifelsohne eine Reise der Premieren – darunter eine Mahlzeit im Gewächshaus. Legen Sie auf dem Weg zu den Westfjorden eine Mittagspause bei Friðheimar ein, wo Sie die aussergewöhnliche Tomatenfarm besichtigen und jede Menge Tomatengerichte von der Speisekarte probieren können. Hier erfahren Sie Wissenswertes über den isländischen Ansatz, in Selbstversorgung Kulturpflanzen anzubauen und dafür Energie aus verschiedenen Erdwärmequellen, auf natürliche Weise gereinigtes Wasser sowie künstliches Licht zu nutzen. Dadurch und durch den Einsatz von Gewächshäusern haben es die isländischen Tomatenzüchter geschafft, den Frühling zu simulieren und so ideale Bedingungen für die Pflanzen zu schaffen. Das Ergebnis sind köstliche, pralle Tomaten. Zum Zmittag ist von 12:00 bis 16:00 Uhr geöffnet und wir empfehlen, einen Tisch zu reservieren.

Dritter Tag

In den Westfjorden finden die dramatischen Landschaften Islands ihren Höhepunkt. Diese Region mit ihren winzigen Fischerdörfern und der traditionellen Lebensweise zeichnet sich durch hoch aufragende Berge, steile Täler und schmale Fjorde aus. Sie eignet sich sowohl für leichte Wanderungen als auch für herausfordernde Bergbesteigungen, die in atemberaubenden Panoramaaussichten auf die überwältigende Landschaft gipfeln. Einer der wohl grössten Vorteile der Westfjorde ist, dass sie vom Massentourismus, mit dem Island sich seit einigen Jahren konfrontiert sieht, grösstenteils verschont geblieben sind. Es wird geschätzt, dass weniger als 10% der Feriengäste hierher finden.

Verbringen Sie den Vormittag in einem Geothermalbecken im Herzen der Westfjorde. Hörgshliðarlaug ist eine natürliche heisse Quelle auf einem ländlichen Bauernhof, die einen herrlichen Weitblick auf den See und die umliegenden Berge eröffnet. Besucher dürfen hier gerne baden, werden aber gebeten, sich zuerst bei den Eigentümern zu melden. Hörgshliðarlaug liegt beinahe am Ende eines der zahlreichen Fjorde in den Westfjorden an der Strasse Nr. 643 am Ostufer. Wenn Sie also hier ein Bad nehmen möchten, müssen Sie von der Strasse Nr. 61 abbiegen.

Am Nachmittag bietet sich ein Besuch im Polarfuchs-Zentrum an. Das nicht gewinnorientierte Forschungs- und Ausstellungszentrum widmet sich ganz dem Polarfuchs oder Vulpes lagopus – dem einzigen ursprünglichen Landsäugetier Islands. In der Ausstellung lernen sie etwas über die biologischen und naturgeschichtlichen Aspekte des Polarfuchses, wie die Verbreitung, Genetik und Ernährung. Ausserdem werden Details zu seinem Verhalten und dem Unterschied zwischen «weissen» und «blauen» Farbvarianten veranschaulicht.

Vierter Tag

Stehen Sie früh auf und brechen Sie zum Wandergebiet Hornstrandir auf, wo Sie sowohl leichte Wanderungen als auch schwierigere Bergsteigertouren unternehmen können, die stets mit Panoramaaussichten auf die weitläufige, umwerfende Landschaft und das Meer belohnt werden. Auch Hnífsdalur wartet mit einer grossen Auswahl an Wanderwegen auf. Die beiden einfachsten verlaufen von Eyrarhlíð nach Ísafjörður und von Óshlíð nach Bolungarvík. Anspruchsvollere Routen führen Sie von Heiðarskarð in der Nähe des Kraftwerks Reiðhjalli nach Bolungarvík und von Þjófaskarð zum Langlaufgebiet in Ísafjörður.

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Getaggt: Abenteuer, Mein Island

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