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Unser Südkanton zieht nicht nur dank seinen kulturellen Reizen, sondern auch dank seiner Naturschönheit viele Besucher an. Das mediterrane Dolcefarniente auf der Piazza am Seeufer verbindet sich hier mit Wandererlebnissen in den Bergen. Mittelalterliche Burgen und rustikale Weinkeller, abgeschiedene Täler und wilde Berge – im Tessin fehlt es an nichts.

Ascona und Locarno

Das milde Klima am Lago Maggiore lädt das ganze Jahr über dazu ein, sich möglichst viel im Freien zu bewegen. Beginnen Sie Ihre Erkundungstour auf der Piazza von Ascona, wo Sie eine Bilderbuchkulisse von bunten Gebäuden, kleinen Booten und schneebedeckten Gipfeln über dem See erwartet. Auch die lang gezogene Piazza Grande von Locarno, Schauplatz des berühmten Filmfestivals, ist immer einen Besuch wert. Im Sommer bietet der herrliche Lago Maggiore Gelegenheit zum Schwimmen und anderen Wassersportarten wie Segeln oder Stehpaddeln. Planen Sie aber auch genug Zeit für Ausflüge in die Umgebung ein. Vielleicht mieten Sie ein Mountainbike und erkunden damit die Berglandschaft des Valle Maggia. Zur Abkühlung bietet sich ein Halt beim Wasserfall Cascata del Salto im Dorf Maggia an.

Unterkünfte in Ascona und Locarno finden

Bellinzona und Sopraceneri

Mit ihren mittelalterlichen Festungsmauern, die sich aus der üppig grünen Vegetation erheben, hat die Hauptstadt des Tessins Bellinzona etwas Märchenhaftes. Die drei Burgen wurden im Jahr 2000 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Castelgrande, die grösste der drei, war bereits in römischen Zeiten eine Grenzfestung, die beiden anderen Burgen entstanden im 14. und 15. Jahrhundert.   Im Winter locken die Skiorte in der Leventina und im Valle Blenio, während die warme Jahreszeit endlose Möglichkeiten zum Wandern und Klettern bietet, ohne das sensationelle Bungee Jumping auf der Verzasca-Staumauer zu vergessen. Wer ruhigere Vergnügungen vorzieht, der macht lieber Halt in einem Grotto oder in der Schaukäserei von Airolo. Für Abkühlung sorgen die Cascata di Santa Petronilla und der beliebte Naturpool bei Iragna.

Unterkünfte in der Region Bellinzona und im Sopraceneri finden

Region Lugano

Lugano – die grösste italienischsprachige Stadt ausserhalb Italiens – gilt im Ausland als das «Monte Carlo der Schweiz». Hier trifft sich der Jetset, um in einem gepflegten, mediterranen Ambiente Erholung zu suchen. Das Rathaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und weitere eindrückliche Gebäude im neoklassizistischen Stil umrahmen die Piazza della Riforma, den zentralen Platz der Stadt gleich neben dem Luganer See. Der Schriftsteller und Nobelpreisträger Hermann Hesse liess sich von dieser Gegend inspirieren. Eine Auswahl seiner Schriften und Aquarelle ist im Hermann-Hesse-Museum zu sehen. Zurück in die Vergangenheit führt Sie auch ein Spaziergang auf dem Sentiero dell’Olivo, einem Weg durch alte Olivenhaine, die in den letzten Jahren mit jungen Bäumen erneuert wurden. Wenn es die Zeit erlaubt, fahren Sie mit der Standseilbahn auf den Monte Brè, wo Sie ein bezauberndes Dorf und eine umwerfende Aussicht auf die Bucht von Lugano erwarten.

Unterkünfte in der Region Lugano finden

Mendrisiotto

Ein absolutes Muss für Weinliebhaber ist das Mendrisiotto. Die Erntesaison beginnt Ende August, doch Wanderungen durch die Weinberge und auf den Monte Generoso sind das ganze Jahr über lohnend. Ein interessanter Weg führt Sie zu mehreren Nevere, den charakteristischen Steinbauten, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milch kühl zu halten. Am besten unternehmen Sie am Vormittag einen ausgedehnten Spaziergang und erholen sich am Nachmittag in einem Weinkeller oder einem Grotto unter alten Kastanienbäumen. Lassen Sie sich die malerischen Gassen und die charakteristischen Innenhöfe im Magnifico Borgo, der Altstadt von Mendrisio, nicht entgehen.

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Valle Onsernone

Das Valle Onsernone zog in den 1960er- und 1970er-Jahren Hippies an – und manche sind bis heute geblieben. Dank seiner Abgeschiedenheit gibt es in diesem Seitental des Centovalli noch viel Ruhe und unverdorbene Natur. Vor der industriellen Revolution waren die Einheimischen vor allem für die Herstellung von Strohhüten bekannt. Ab den 1930er-Jahren zogen Künstlerinnen und Schriftsteller hierher. Der bekannteste davon war Max Frisch, der zwanzig Jahre lang im Dorf Berzona lebte. Vom ehemaligen Thermalbad Bagni di Craveggia ist heute nur noch eine Ruine übrig, doch die Wälder an den steil zum Isornofluss abfallenden Hängen laden zu ausgiebigen Wanderungen ein. Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Mühle von Loco wurde restauriert und mahlt seit 1991 wieder Mais zu Polenta. In diesem Tal scheint die Zeit stillzustehen.

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