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Egal, ob Sie den verjüngenden Mineraliencocktail im Wasser nutzen oder sich einfach nur entspannen möchten, es gibt wohl kaum ein besseres Mittel, um die dunkle Jahreszeit zu überstehen, als das Bad in einer natürlichen Thermalquelle. In den folgenden Heilstätten rund um den Globus verbinden sich geschichtliche und landschaftliche Reize mit kraftvoll belebenden Eigenschaften.

Takaragawa Onsen, Japan

Bei keinem Japanbesuch darf ein ausgiebiges Bad in den heissen Quellen, die als Onsen bezeichnet werden, fehlen. Das zwei Fahrstunden von Tokio entfernte Bad am Takara-Fluss ist besonders empfehlenswert. Die vier Becken – eins davon gross genug für 200 Badende, gehören zu einem Ryokan, einem traditionellen Gasthof, aus dem Jahr 1923. Es ist eines der wenigen Onsen, in denen in bestimmten Bereichen gemischtes Baden möglich ist.

Naturbad Mývatn, Island

Geothermische Kräfte sorgen für angenehme Wassertemperaturen in einer spektakulären nordischen Umgebung. Nehmen Sie sich nach dem Bad etwas Zeit im Café Kvika, das traditionelle Spezialitäten wie geräucherten Saibling serviert. Dazu gibt es Hverabrauð, ein isländisches Roggenbrot, das im Boden mit der Hitze aus der Erde gebacken wird.

Boiling River, Yellowstone Nationalpark, USA

Die leuchtend farbigen Pools wie Morning Glory und Grand Prismatic Spring sind so heiss, dass ein hineinfallender Mensch sofort gekocht würde, und Baden ist völlig ausgeschlossen. Im Boiling River ist das Baden hingegen ungefährlich. Planschen Sie herum, wo sich der Zufluss einer heissen Quelle mit dem kühleren Wasser des Gardner River vermischt und Dampfschwaden aufsteigen lässt.

Pamukkale, Türkei

Um 190 v. Chr. gründeten die alten Griechen den Kurort Hierapolis unweit des Ortes, wo sich heute die bekannten alabasterfarbenen Terrassen befinden. Das heilsame Wasser und das Naturspektakel locken auch heute noch zahlreiche Besucher hierher.

Terme di Saturnia, Italien

Wohlhabende Städter aus ganz Italien unternehmen von ihren Sommervillen in der Toskana aus gern einen Abstecher in diesen luxuriösen Thermalort in der Maremma. Dank dem türkisfarbenen Wasser und den abgestuften Naturbecken gehören diese Thermalquellen zu den meist fotografierten der Welt. Die Preise für Essen und Übernachtung im luxuriösen Resort sind hoch, doch das Bad im mineralhaltigen Wasser kostet nichts.

Ojo Caliente Mineral Springs Resort and Spa, New Mexico, USA

Den Pueblo-Indianern der Region bei den Schlaufen des Rio Grande galten diese heissen Quellen inmitten der rostroten Wüste einst als heilig. Heute entspannen sich die Besucher im schwefelfreien – daher kein Geruch nach faulen Eiern – Wasser eines der ältesten Thermalbäder der USA.

Khir Ganga, Indien

Diese malerischen Thermalquellen in den Bergen des Bundesstaats Himachal Pradesh dienen Wanderern seit jeher als beliebter Rastplatz, um die müden Muskeln zu entspannen. Nach einem Bad empfiehlt sich der Besuch der historischen Hindu- und Sikh-Tempel in der Ortschaft.

Termas de Puritama, Chile

Die Reise zum mineralreichen Wasser dieser acht herrlich gelegenen Pools ist lang, lohnt sich aber. Die Badebecken befinden sich auf fast 3’500 Metern über Meer im Grund eines Canyons der Atacama-Wüste im Norden Chiles.

Héviz, Ungarn

Bereits die alten Römer kannten die Heilquelle in diesem Ferienort, der etwa zwei Fahrstunden von Budapest entfernt liegt. Der Thermalsee ist der grösste Europas und der zweitgrösste der Welt. Verbringen Sie einen Tag damit, zwischen den neun Pools abzuwechseln, oder geniessen Sie eine Fangobehandlung gefolgt von einer Massage.

Radium Hot Springs, British Columbia, Kanada

Das Dorf Radium Hot Springs mit weniger als tausend Einwohnern liegt zwischen drei atemberaubenden Nationalparks. Besonders attraktiv ist hier das Baden im Winter, wenn Schneegestöber den Sinclair Canyon herunterzieht und Dampfwolken aus dem Wasser aufsteigen.

 

 

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