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Alles schön und gut – aber es gibt noch viel mehr Wissenswertes zu diesem kleinen und doch so facettenreichen Land. Deshalb stellen wir für all jene, die zum ersten Mal nach Südkorea reisen, die 10 wichtigsten Empfehlungen zusammen. In keiner davon geht es um Leben oder Tod – keine Sorge.

  1. Bringen Sie Appetit mit – es gibt mehr als Kimchi

Die Grenzen, die die koreanische Küche austestet, sind nicht gerade wenig. Lebenden Tintenfisch zu verspeisen kostet Überwindung, während die oft als Beilage servierten grünen Chilischoten Ihren Geschmacksknospen alles abverlangen. Probieren Sie nach Herzenslust Gegrilltes, aber lassen Sie genügend Platz für Bibimbap, Dak-galbi und all die andern koreanischen Gerichte.

  1. Hier drücken – Bedienung kommt

Wie stelle ich Blickkontakt zur Bedienung her? Was, wenn ich bei vollem Mund etwas gefragt werde? – Darüber brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. In vielen Restaurants sind an den Tischen Ruftasten eingebaut, die ziemlich unüberhörbar summen. Und wenn die Taste fehlt. Dann rufen Sie einfach «Chogee Yo!». (Dieser Ausruf hat viele Bedeutungen. In dieser Situation, machen Sie damit auf sich aufmerksam.)

3. Schuhe ausziehen!

Packen Sie Ihre besten Socken in den Koffer, denn in Korea erwartet der Gastgeber, dass Sie nach der Ankunft die Schuhe ausziehen. In der Regel steht am Eingang ein Regal oder Schrank, in dem Sie Ihre Treter ablegen können. Die Regel gilt auch in vielen Hotels. Wundern Sie sich also nicht über die Hausschuhe auf den Zimmern.

4. Südkorea ist mehr als nur Seoul

Lassen Sie die Megacity Seoul hinter sich und tauchen Sie in den Provinzen in eine völlig neue Welt ein. Neben der Hauptstadt haben auch Städte wie BusanGwangjuDaegu und Daejeon eine beachtliche Grösse, aber selbstverständlich sind auch die vielen Kleinstädte einen Besuch wert. Die ganze Reise über an Ort und Stelle zu bleiben, wäre unklug. Schliesslich hat jede Stadt ihren eigenen Charakter und so vieles zu entdecken.

5. Planen Sie Zeit ein für die Schönheit der Natur

Die Küste von Südkorea ist schier endlos. Besonders an der Ostküste finden sich Strände von Weltrang. Mit am bekanntesten sind Yang Yang (Provinz Gangwon) und Haeundae (bei Busan). Darüber hinaus gibt es über das gesamte Land verteilt insgesamt 20 Nationalpärke. Ob entlang der Wanderroute oder am Strand: Südkoreas Naturschönheiten sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

6. Probieren Sie es mit der Sprache

Die kunstvollen koreanischen Schriftzeichen können einem auf den ersten Blick wie ein Buch mit sieben Siegeln vorkommen. Doch letztlich sind es nur 26 Zeichen. Und mit der richtigen App meistern Sie das koreanische Alphabet ziemlich schnell und können um 3 Uhr morgens – mit ausreichend Soju intus – bisher unaussprechliche Wörter zusammenbrabbeln. Ausserdem tun Sie sich überall dort leichter, wo nichts auf Englisch beschildert ist. Und was die Aussprache angeht: Zerbrechen Sie sich deswegen nicht den Kopf. Die Aussprache ist alles andere als einfach, ausserdem gibt es verschiedene Regionaldialekte. Lassen Sie sich also nicht abschrecken. Wenn Sie Ihr Bestes versuchen, bringt Sie das den Einheimischen näher. Die wissen das Bemühen sicher zu würdigen.

7. Eine koreanische Sauna ist ein unvergessliches Erlebnis

Fans von Conan O’Brien erinnern sich vielleicht an den Gag, in dem der gross gewachsene rothaarige Late-Night-Star und sein Comedy-Kompagnon Steven Yuen durchgeschrubbt werden. Diese Behandlung ist nicht ungewöhnlich, wenn Sie das volle Programm nehmen. Ansonsten ist das koreanische Saunieren reine Entspannung mit Warm- und Kaltbecken, Ruheräumen und Saunen und vielen weiteren Möglichkeiten, den Temperaturwechsel zu geniessen.

8. Festivals ohne Ende

Nehmen Sie alle mit. Oder realistischer: so viel, wie geht. Das ganze Jahr über werden in Südkorea Festivals veranstaltet, in denen es um gutes Essen, Blumen, Dreck oder Feuerwerke geht – manchmal um alles auf einmal. Irgendetwas Ulkiges findet sich immer, egal zu welcher Jahreszeit. Der einzig wichtige Tipp: vorher essen und sich erst dann schmutzig machen!

9. Gedrängel und Ellbogen allenthalben – kein Grund für Ärger

Wenn Sie die Worte «Pali-pali» heraushören können, sollten Sie Platz machen. Denn dann ist eine Menschengruppe unterwegs, die eben nicht schnell mal ausweicht. Schieben und Drängeln ist an Knotenpunkten an der Tagesordnung und hält die Dinge im Fluss. Wenn Sie mal spät dran sind, müssen Sie vielleicht selbst die Arme zu Hilfe nehmen. Also im umgekehrten Fall nicht aufregen.

10. Ein gut eintrainierter Hocksitz hilft

Im letzten Punkt geht es mir nicht um Fitness. Eher darum, dass Toiletten zum Hinsetzen in einigen Teilen des Landes Fehlanzeige sind. Ich bin mir sicher, dass Sie Videos oder Anleitungen finden, die Sie auf Ihren Besuch vorbereiten. Nicht jede Toilette erfordert Hockstellung. Aber wer das vorher weiss, ist auf den Augenblick vorbereitet, in dem es keine Alternative gibt.

 

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