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Montezuma und Cortes, Frida und Diego, Tacos und raffinierte Menus: In Mexiko-Stadt hat alles zwei Seiten. Mehr als 170 Museen nennt die Metropole mit dem reichhaltigsten kulturellen und kulinarischen Angebot südlich der USA ihr eigen. Viele erinnern sich noch an die 90er-Jahre, als Kriminalität und Smog einen bleiernen Vorhang über die Stadt legten. Und dann wurde die mexikanische Hauptstadt, die auf trockengelegten Feuchtgebieten steht, von heftigen Erdbeben erschüttert.

Doch wie ein Ringer in der lucha libre ergibt sich die bevölkerungsreichste Metropole in Nordamerika nie, sondern steigt immer wieder in den Ring, um jede Herausforderung anzunehmen und daran zu wachsen. Heute sind Strassen und Luft sauberer, die Kriminalität ist dramatisch gefallen, und die Zahl der Touristen steigt und steigt. Zwischen rasch emporstrebenden neuen Wolkenkratzern herrscht ein elektrisierendes Gefühl des Aufbruchs.

Der Verkehr ist zwar intensiv, doch das braucht Sie nicht zu stören, denn die meisten Attraktionen der Stadt befinden sich in unmittelbarer Nähe des Zentrums. An einem ruhigen Sonntagvormittag können Sie sogar auf dem für den Verkehr gesperrten Paseo de la Reforma spazieren gehen oder einige der Sehenswürdigkeiten per Velo besuchen.

Morgens: 9 a.m. – 12 p.m.

Geniessen Sie ein echtes mexikanisches Frühstück aus Huevos rancheros oder Chilaquiles mit Gebäck und heisser Schokolade im legendären El Cardenal. Das Original befindet sich in der Altstadt an der Calle de la Palma 23, aber es gibt auch drei Zweigstellen dieses legendären mexikanischen Restaurants.

Mit dem Taxi oder Uber gelangen Sie zum eindrücklichen Nationalmuseum für Anthropologie im Chapultepec-Park. Von den Kolossalköpfen der Olmeken bis zu den Objekten der Maya und Azteken sind die Ausstellungsstücke nach Zeitepochen eingeteilt. Schon nur ein oberflächlicher Besuch dieses faszinierenden Museums nimmt mehrere Stunden in Anspruch.

Der Park vor dem Museum ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Einheimischen. Mit einer kurzen Taxifahrt gelangen Sie nach Coyoacán, wo Sie das Haus von Frida Kahlo besichtigen. Ihre berühmtesten Werke befinden sich zwar in einem Museum am Stadtrand, doch hier in der Casa Azul hat die Künstlerin gelebt.

Abends:  5 p.m. – 12 a.m.

Wenn Sie ein paar Schritte weiter ins Zentrum von Coyoacán schlendern, gewinnen Sie einen Eindruck von Oaxaca, ohne die lange Reise dorthin unternehmen zu müssen. Fürs Mittagessen empfiehlt sich das traditionsreiche Los Danzantes am Hauptplatz.

In der Metro Nummer 3 fahren Sie mitten unter Einheimischen im Nu zum Zócalo, dem riesigen Platz von der Kathedrale, der das Zentrum der Stadt darstellt. Steigen Sie auf einen der Glockentürme, bewundern Sie die Wandmalereien Diego Riveras im Palacio Nacional und entdecken Sie die Überreste der Mayastadt im Freilichtmuseum.

Tanken Sie anschliessend Energie bei einem Getränk im Restaurante Bar Terraza, das einen herrlichen Blick über den ganzen Platz bietet. Dieses Lokal befindet sich auf der Dachterrasse des Gran Hotel Ciudad de México, dessen restaurierte Art-nouveau-Eingangshalle besonders sehenswert ist.

Nachmittags: 5 p.m. – 12 a.m.

Wohin Sie abends ausgehen, hängt davon ab, wo Sie übernachten. Abgesehen von einigen Hotels der Superlative bieten die Unterkünfte in Mexiko-Stadt ein überraschend attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie finden hier ausgezeichnete Angebote, ohne bei der Lage Abstriche machen zu müssen.

Besonders empfehlenswert hinsichtlich Gastronomie und Unterhaltung sind die beiden benachbarten Quartiere Condesa und La Roma. Condesa ist eine wohlhabende Gegend, in der Sie auch nachts problemlos zu Fuss ausgehen können. Das urchigere, lebhaftere La Roma lockt mit innovativen Bierstuben und angesagten Restaurants. Im Buch Mexico City Streets: La Roma finden Sie nützliche Empfehlungen. Durchwegs enthusiastische Kommentare von Gästen erhalten das Maximo Bistrot und das Cabrera 7.

Wenn Sie eine Runde durch die Bars in der Nähe Ihres Hotels drehen wollen, steuern Sie die Strassen Tamaulipas, Nuevo León oder Michoacán in Condesa an. Hier finden Sie leicht eine Bar oder ein Musiklokal, das Ihren Vorstellungen entspricht. Zum Abschluss des Abends bietet sich eine Portion echte Tacos al Pastor im berühmten El Tizoncito an. Oder Sie nehmen den Lift zur Miralto Bar im 41. Stock des Wolkenkratzers Torre Latinoamerica zwischen dem historischen Stadtkern und dem Alameda-Park.

Reisetipps

Falls Sie noch Zeit haben, besuchen Sie das Museum für Volkskunst, wo nebst Skeletten für den Tag der Toten auch die fantastischen Alebrije-Figuren zu sehen sind. Einen Blick verdient auch die älteste Poststelle der Stadt in der Calle Lazaro Cardenas gegenüber dem herrlichen Palacio de Bellas Artes.

Abgesehen von Bankomaten erhalten Sie den besten Wechselkurs, wenn Sie Ihr Geld gleich bei der Ankunft am Flughafen wechseln. Am Schalter in der Ankunftshalle können Sie einen Voucher kaufen, den Sie dem Taxifahrer abgeben. Die Preise für Taxis sind nach Zonen eingeteilt. Um am Tag der Abreise vom Hotel zum Flughafen zu gelangen, nehmen Sie Uber oder ein Funktaxi, das Ihnen die Réception ruft.

 

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