Leider läuft an den Flughäfen nicht immer alles so rund, wie man dies gerne hätte. Trotz der vielen Passagiere, die täglich an den Flughafen abgefertigt werden, kommt es leider vor, dass ein Koffer nicht an der gewünschten Destination ankommt. Statistisch gesehen, ist dies klar die Ausnahme. Doch wen es trifft, der ist verständlicherweise nicht erfreut.

Pro Tag 65’000 Koffer weltweit

SITA, ein weltweit operiender Dienstleister für Airlines und Flughäfen, gibt jährlich einen Gepäck-Report heraus. Der Baggage Report 2010 ist gerade erschienen. Demzufolge erreichten 2009 von 2,2 Milliarden Passagieren 25 Millionen Gepäckstücke ihr Ziel nicht. Das sind rund 11.3 Gepäckstücke pro 1000 Passagiere. Die Flugindustrie ist nicht wirklich glücklich über diese Statistik. Rund 2.5 Milliarden US-Dollar Schaden entstehen mit dem verlorenen Gepäck.

Wie verhindere ich Gepäckverlust?

Da der Verlust nicht nur den Passagieren Kopfweh bereitet, bemühen sich auch die Flughäfen und Fluggesellschaften. Die Zahlen gingen im Vergleich zu den Vorjahren 2007 und 2008 um 40 Prozent drastisch zurück. Interessanterweise ist dieser Rückgang auch auf die Passagiere zurückzuführen. Hier ein paar Tipps, die schon viele Passagiere praktizieren, um ihren Koffer sicher zurückzubekommen:

  • Gepäck nicht aufgeben: Das geht natürlich nicht immer, aber wenn möglich: Reist nur mit Handgepäck.
  • Direkt fliegen: Die meisten Gepäckstücke gehen im Transit verloren. Ganze 52 Prozent der Verlustfälle passieren, während der Passagier das Flugzeug wechselt. Direktfliegen schützt jedoch vor der zweitgrössten Ursache nicht: In 16 Prozent der Fälle wird das Gepäck nämlich am Abflugsort vergessen oder schafft es nicht rechtzeitig zum Flieger.
  • Koffer im Auge behalten und markieren: In 13 Prozent der Verlustfälle wird das Gepäck aus Versehen mit dem eines anderen Passagiers getauscht. Also: Achtgeben beim Sicherheitscheck am Flughafeneingang, am Gepäckband oder wo auch immer man das Gepäck aus der Hand gibt. Ein Aufkleber oder spezifische Merkmale am Gepäck helfen auch, vor Verwechslungen zu schützen.
  • Vorsicht beim Check-in: Den Namen immer anschreiben, schauen dass das Etikett am eigenen Koffer angebracht wird und die Gepäckaufgabe-Bestätigung aufbewaren. Drei Prozent der vermissten Gepäckstücke werden falsch markiert. Ein Blick auf den Koffer-Tag schadet auch nicht. Darauf steht gross der Flughafencode der Destination (z.B. ZRH für Zürich oder MUC für München).

Hoffen wir, es nützt!

Foto: Keystone.

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