Fast jeder hat es schon mal erlebt: Man landet mit dem Flieger am Ferien- oder Heimatort, aber das Gepäck ist auf dem Rollband nirgends zu sehen.

Nach aktuellen Schätzungen des Europäischen Fahrgastverbands (EPF) kam im letzten Jahr ein verlorenes Gepäckstück auf 64 Fluggäste; täglich verzeichnen die europäischen Flughäfen rund 10’000 vermisste Taschen und Koffer. 2008 gingen weltweit 32,8 Millionen Gepäckstücke verloren. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 20 Prozent, ist aber immer noch erschreckend hoch.

Betrachtet man nur die Zahlen der Swiss, sieht die Situation schon ein wenig besser aus: Hier kommt ein vermisstes Gepäckstück auf 111 Passagiere. Und 99 Prozent der Gepäckstücke finden laut der Airline innerhalb von 48 Stunden zu ihrem Besitzer zurück.

Die meisten Gepäckstücke gehen übrigens beim Umsteigen von einem Flug auf einen Anschlussflug verloren. Lag diese Zahl 2005 noch bei 61 Prozent, ist sie 2008 auf 49 Prozent zurückgegangen. 16 Prozent der vermissten Gepäckstücke wurden 2008 schlicht nicht ins Flugzeug geladen.

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Kommentare

  • flospi

    Also wenn ich ehrlich bin, verstehe ich diese hohe Zahl nicht. Einerseits funktionieren die Gepäcksortieranlagen ja vollautomatisch. Und kann mal ein Strichcode nicht gelesen werden, dann wird das Gepäckstück manuell abgefertigt. Warum also gehen im Schnitt immer noch so viele Gepäckstücke verloren?

    30. Juli 2009 at 08:38
  • Andrea

    wie gesagt, offenbar passieren die Fehler v.a. beim Umsteigen. Laut EU-Verkehrskommissar Tajani wird das Gepäck manchmal gestohlen. Meistens sei es aber wohl nur Schlamperei…es passiert eben nicht ALLES automatisch.

    30. Juli 2009 at 12:30

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