Ok, wenn Geschäftsreisende nicht gerade damit beschäftigt sind, ihr Luxuszimmer (auf Geschäftskosten) zu geniessen oder in den Nachtclubs der fremden Stadt ausgelassen zu feiern (natürlich auf Spesen – jaja, das Leben ist hart), vermissen sie sicher manchmal auch ihre Liebsten. Doch was kann man dagegen tun? Ein Unternehmen, das ich an dieser Stelle fairerweise nicht nennen möchte, verspricht Abhilfe:

Da es nicht so einfach sei, „die Liebsten einfach in die Reisetasche zu stecken“, wird vorgeschlagen, doch einfach ein Fotokissen mitzunehmen. Sei man zum Beispiel am Valentinstag auf einem Geschäftstermin, könne man ja, um die Sehnsucht zu minimieren, das Konterfei der besseren Hälfte auf einen Kissenbezug drucken lassen. So würde man „nach einem Meetingmarathon im fremden Hotelzimmer mit einem bekannten Lächeln begrüsst“. Auch ein Fotokissen des Babys sei überaus praktisch: So verbringe man auch auf Reisen keinen Tag ohne den Sprössling, „ausnahmsweise aber mal ohne die übliche morgendliche Geräuschkulisse“.  🙂

Auf die Spitze treibt es das Unternehmen aber mit folgenden Vorschlag: Das Fotokissen könne man beim Frühstück auf einen Stuhl setzen – schon sei die Illusion des gemeinsamen Frühstücks perfekt. „Doch Achtung“, wird an dieser Stelle eingeräumt: „Als Frühstücksbegleiter ist das Kissen nur auf dem Zimmer zu empfehlen. Im allgemein zugänglichen Frühstückssaal könnte man es etwas ungewöhnlich finden.“

Selten habe ich bei einem Pressetext derart gelacht. Was haltet ihr davon? Käme für euch ein Fotokissen als Reisebegleitung auch nicht in Frage? Oder geht es nur mir so?

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