Besonders zum Jahreswechsel zieht es uns immer wieder ins Ausland. Besonders spannend ist es, fremde Silvesterbräuche kennenzulernen und auszuprobieren. Vielleicht bringt die eine oder andere Tradition ja tatsächlich Glück im neuen Jahr? Probiert’s doch heute Abend einmal!

  • SilvesterWer den Ballast des alten Jahres loswerden möchte, ist in Italien richtig: Am letzten Tag des Jahres werden Gegenstände wie Porzellan und Kleidung aus dem Fenster auf die Strasse geworfen. Wer Wünsche für das kommende Jahr hat, der schreibt diese auf kleine Zettel und wirft sie ins Feuer, damit sie wahr werden. Will man sich im neuen Jahr verlieben, soll rote Kleidung helfen – und gleichzeitig den anderen Silvestergästen einen eindeutigen Wink geben. Spanierinnen und Chileninnen tun es den Italienerinnen gleich: Nur beschränkt sich die rote Wäsche hier meist auf die Dessous!
  • Feiert man Silvester in Portugal, sollte man allerdings blaue (Unter-)Wäsche tragen, möchte man im kommenden Jahr glücklich werden. Auch mögen die Portugiesen einen lautstarken Abgang des alten Jahres und werfen wie die Italiener Geschirr aus dem Fenster oder sorgen mit Kochtöpfen für eine entsprechende Geräuschkulisse. Um Mitternacht tun die Südeuropäer es den Nachbarn aus Spanien gleich und essen zwölf Trauben, jeweils eine zu einem Glockenschlag. Dabei denken sie an ihre Wünsche für das kommende Jahr. Doch Vorsicht: Die Wünsche gehen nur dann in Erfüllung, wenn beim exakt 12. Gongschlag alle Trauben gegessen sind! Andernfalls droht Unheil.
  • Die Briten singen um Mitternacht traditionellerweise auf den Strassen das Lied „Auld Lang Syne“. Touristen können sich im Vorfeld ihres Besuchs den Text des Volkslieds hier besorgen und so bei ihren Gastgebern Eindruck schinden.
  • In Schottland sollte man nicht erschrecken, wenn kurz nach Mitternacht ein gross gewachsener junger Mann mit einer Flasche Whiskey, einem Wecken Rosinenbrot und einem Stück schwarzer Kohle in der Hand vor der Haustür steht. Bittet man ihn herein, bringt er im kommenden Jahr Glück. So besagt es ein altes Brauchtum.
  • In Argentinien befreit man sich von dem alten Ballast dadurch, dass man am 31. Dezember alle alten Unterlagen und Papiere entsorgt. Diese werden klein geschnitten und als Papierschnitzelchen aus dem Fenster geworfen.
  • Die Brasilianer tragen an Silvester weisse Kleidung, um Glück und Frieden für das neue Jahr zu erhoffen. Um Mitternacht werden Blumen ins Meer geworfen und Kerzen in den Sand gesteckt.
  • Wünscht man sich ein Jahr voller Reisen, begeht man den Jahreswechsel am besten in Kolumbien und tut es den Kolumbianern gleich: Diese ziehen an Silvester mit einem gepackten Koffer durch die Strassen, damit ihre Reisewünsche in Erfüllung gehen.
  • Ist man allerdings ein Silvestermuffel, könnte zum Beispiel eine Reise nach China, Korea, oder Vietnam Ruhe bringen. In diesen Ländern begrüsst man das neue Jahr erst zwischen Ende Januar und Ende Februar. Dafür wird dann aber mehrere Tage und Wochen lang gefeiert!

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