Die SonntagsZeitung hat in ihrer Sonderbeilage „James Bond“ vom 26. Oktober 2008 die Schauplätze zusammengestellt, an denen der Agent mit der Lizenz zum Töten schon agierte.

Bond, James Bond

(Foto: guardian.co.uk)

Die meisten Einsätze hatte er – natürlich – in Grossbritannien, nämlich 22. In die USA reiste er 7x im Geheimdienst ihrer Majestät, nach Frankreich 6x. Italien war 4x Schauplatz des legendären Helden, ebenso die ehemalige Sowjetunion sowie die Bahamas. Im kommunistischen China war er auch schon 3x. Zwei Einsätze führten Bond nach Afghanistan, Ägypten, Deutschland, Hongkong, Jamaika, Japan, Kuba, Mexiko, in die Schweiz, Spanien, die ehemalige Tschechoslowakei und in die Türkei. Je einmal war er in Albanien, Aserbaidschan, Bolivien, Brasilien, Bulgarien, Griechenland, Haiti, Indien, Island, im ehemaligen Jugoslawien, Kasachstan, Macao, Madagaskar, Marokko, Niederlande, Österreich, Pakistan, Portugal, Libanon, Südafrika, Südkorea, Thailand, Uganda, Vietnam. Eine beachtliche Anzahl Auslandaufenthalte!

Nicht immer ist aber Bond auch wirklich dort, wo er zu sein scheint. Die Katakomben Istanbuls in „From Russia with Love“ sind in Realität in Madrid, die Unterwasserwelten von Sardinien („The Spy Who Loved Me“) und Griechenland („For Your Eyes Only“) in den Bahamas und die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea („Die Another Day“) konnte natürlich nicht am Originalschauplatz dargestellt, sondern musste in Cornwall nachgestellt werden. Der Verzasca-Staudamm im Tessin wurde kurzerhand in ein Chemiewerk in Sibirien verpflanzt („Goldeneye“) und im Engadin wurden Skistunts gedreht, die eigentlich in Österreich spielen.

Aber bei 007 darf ja alles ein bisschen unrealistischer und übertriebener sein. So lieben wir ihn!

Tagged: Archive, ebookers News

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*