Schon seit meiner Jugend interessiere ich mich fürs Reisen. Und weil ich es mir früher kaum leisten konnte – bis 18 hatte ich nicht einmal alle unsere Nachbarländer besucht – las und schrieb ich oft darüber. Letzteres mit mässigem Erfolg, wie folgende Beurteilung zeigt:

„Man merkt wohl, dass Du während des Schreibens in einen üblen Humor geraten bist, und ahnt, dass ihn berüchtigte Spezies von Touristen veranlasst haben. So erhellt aus dem Aufsatz zwar Deine Meinung von touristischen Auswüchsen, aber er setzt sich mir zuwenig mit dem Titel-Zitat auseinander: Was könnte Schneyder mit seinen Worten gemeint haben?“

Bei Schneyder handelt es sich wahrscheinlich um den österreichischen Kabarettisten Werner Schneyder. Verweise auf den damaligen Deutschlehrer habe ich im ganzen World Wide Web keine gefunden – drum bleibt er hier anonym. Ebenso unter Verschluss bleibt der Aufsatztext, der mit einer 4.5 benotet wurde.

In den Raum stellen möchte ich jedoch den Titel des Aufsatzes: „Die Menschheit hat den Touristen viel hinterlassen. Was hinterlassen die Touristen der Menschheit?“ Ja, was eigentlich? Die Diskussion ist eröffnet!

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Kommentare

  • Ernst Wigbert

    Gott, bin ich froh, dass die Phase der Schulaufsätze vorbei ist und wir nicht einen gar verrückten Deutschlehrer hatten. Aber gut: die Touristen bringen wahrscheinlich wenig Gutes. Ein wenig volkswirtschaftlichen Nutzen, okay. Aber meist zum Preis von Umweltsünden.

    11. März 2010 at 10:38
  • ernie

    Devisen, auf jeden Fall Verschmutzung, nach der Rückkehr gute/schlechte Empfehlungen für die Daheimgebliebenen, je nach Destination fragwürdige Eindrücke und falsche Hoffnungen für die Einheimischen, noch mehr Abhängigkeit vom Tourismus.

    13. März 2010 at 09:43

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