Australien und Neuseeland beanspruchen beide die Erfindung des Pavlova-Törtchens für sich, doch scheint der Sieg an Neuseeland zu gehen. Die dort geborene Anthropologin Helen Leach hat nämlich kürzlich bewiesen, dass zu Ehren der russischen Primaballerina Anna Pavlova das Baisertörtchen 1929 – nach einem ihrer Gastauftritte – kreiert wurde. Australien zog erst 1935 nach. Hier also das Rezept für das mit Schlagrahm und Früchten garnierte Dessert:

Zutaten:

4 Eiweisse
280 g Zucker
1 Teelöffel Essig
1 Teelöffel Maizena
2 Becher Schlagrahm
2 grüne Kiwi
2 gelbe Kiwi

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad vorheizen. 4 Eier trennen, die Eiweisse steif schlagen und langsam den Zucker dazugeben. Essig und Maizena vorsichtig unterrühren und noch einmal kurz aufschlagen, bis die Masse fest und glänzend ist. Die Masse in acht grossen Klecksen (ca. 3 cm hoch) auf ein gefettetes Backblech geben und die Oberflächen glatt streichen. Backblech in den Ofen schieben, auf 100 Grad zurückschalten, dann 50 bis 60 Minuten backen. Die Baisers sollten aussen knusprig und hell sein und innen einen weichen Kern haben. Anschliessend die Ofentür öffnen und die Pavlovas im Ofen abkühlen lassen. Kurz vor dem Servieren den Schlagrahm steif schlagen, auf die erkaltete Baisermasse geben und mit den in Scheiben geschnittenen Kiwis garnieren.

Das Rezept reicht für 8 Törtchen.

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Kommentare

  • steffi

    allein die tatsache, dass kiwis auf die torte gehören, spricht für neuseeland. und die aussies sind für solche räubereien bekannt, deswegen sagt man auch „to do an aussie“ wenn man etwas für sich selbst beansprucht, was jemand einem anderen zusteht. tststs

    29. Januar 2009 at 22:20

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