Ferien auf den Malediven – für viele ein Traum. Hier erfahrt Ihr, auf was Ihr bei der Wahl „eurer“ Insel achten solltet.

Malediven

(Foto: Keystone AP / Ed Wray)

Wenn es draussen kalt ist, bieten sich Feriendestinationen an, die weit, weit weg liegen – Zum Beispiel Die Malediven. Von den 1190 Inseln im indischen Ozean nahe der Südspitze Indiens werden rund 90 für touristische Zwecke genutzt. Ohne auf allen gewesen zu sein, gehe ich mal davon aus, dass sich alle Inseln mehr oder weniger ähneln: Weisse Traumstrände, türkisfarbenes Wasser und Ruhe, Ruhe, Ruhe. Eine gewisse Auswahl hat man aber in Bezug auf den Hotelstandard – von Mittelklasse bis purer Luxus ist alles zu haben. Eine Insel für das Backpacker -Budget ist mir allerdings keine bekannt.

Hier einige Dinge, auf die man achten muss, wenn man die Ferien in einem Hotel auf den Malediven verbringen möchte:

1) Dauer: Überlegt euch gut, wie lange ihr bleiben wollt. Es soll ja Workaholics geben, die nicht damit klar kommen, zwei Wochen nur am Strand zu liegen. Andererseits ist es doch schade, so lange zu fliegen, um nur eine Woche dort zu bleiben.

2) Standard: Auf den Malediven kann man wahre Traumferien verbringen. Ein privater Bungalow über dem Wasser mit persönlichem Concierge ist sicher auch ausserhalb der Flitterwochen ein tolles Erlebnis – kostet allerdings auch eine Stange Geld. Auf der anderen Seite sind die Inseln an sich schon so schön, dass man auf das teure Luxuszimmer auch verzichten kann. So oder so sind die Malediven aber nie ganz billig, denn Malediven-Ferien sind Hotel-Ferien: Pro Insel gibt es eine Hotelanlage ohne öffentlichen Einkaufsmöglichkeiten. Das heisst alles, vom Wasser bis zur Sonnencreme, muss im Hotel gekauft werden und kostet ein Vielfaches des üblichen Preises.

3) Aktivitäten: Das klassische Sightseeing auf den Malediven beinhaltet Tauchen, Schnorcheln, Insel-Hopping und Delfine beobachten und wird höchstwahrscheinlich von allen Resorts angeboten. Nicht verpassen sollte man ausserdem einen Ausflug in die Hauptstadt Male. Deshalb sollte man sich überlegen, wie weit weg vom Nord-Male-Atoll das Hotel liegen soll. Denn: Desto weiter von Male weg, desto teurer der Ausflug in die Hauptstadt (für die weit entfernten Atolle benötigt man dafür ein Flugzeug). Je näher wiederum an Male, desto grösser der Fluglärm des auf der Hauptinsel gelegenen internationalen Flughafens.

4) Packen: Auf den Malediven braucht man nicht viel: Badekleidung, Sonnencreme und Bücher sollten reichen :-). Schuhe benötigt man nur für die Reise und für die Ausflüge – auf den meisten Inseln ist man die meiste Zeit barfuss. Eine schöne Erinnerung sind auch Unterwasserfotos von den Schnorchel-Ausflügen – Wegwerfkameras gibt es aber meist am Hotelkiosk.

5) Begleitung: Malediven-Ferien sind auch Pärchenferien. Ferien mit einer Gruppe Freunden macht man eher anderswo. In den Resorts gibt es kein grosses Nachtleben und die meisten Gäste sind nicht daran interessiert, neue Leute kennen zu lernen.

6) Entspannung: Wer immer auf Action aus ist, wird auf den Malediven nicht glücklich. Hier muss man sich einfach mal zurücklehnen und dem süssen Nichtstun frönen können. Wenn man das kann, steht den Traumferien nichts mehr im Weg.

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