Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn mehrere Leute aus deiner näheren Umgebung dich auf etwas aufmerksam machen. So ist es mir vor einigen Wochen mit Gowalla passiert. Und ich muss sagen, ich finde es toll! Gowalla ist etwas für Leute, die viel unterwegs sind – nicht nur Globetrotter und Vielflieger, sondern auch Pendler.

Doch was bietet Gowalla? Der Dienst ist fürs Mobiltelefon gedacht. Wenn ich an einen Ort gehe, zum Beispiel das Starbucks am Zentral in Zürich, dann kann ich mich dort „einchecken“. Dadurch wissen meine Freunde in der näheren Umgebung Bescheid, dass ich dort bin. So habe ich Kontrolle darüber, ob ich mich an einem Ort zeigen möchte oder nicht.

Bald merkt man, dass über diese Grundfunktion hinaus der kleine Jäger und Sammler in einem geweckt wird. Wenn ich an einem Ort eingecheckt bin, kann ich sogenannte „Items“ (Gegenstände) fallen lassen, welche wiederum von anderen aufgeschnappt werden können. Wer sich in den USA aufhält, zum Beispiel in New York, der kann kleine Touren im Central Park mit Gowalla unternehmen. Führt man erfolgreich eine Tour durch, bekommt man einen Stempel in den Gowalla-Pass. Sobald die Liste dieser Orte ausgebaut wird, geht bestimmt eine Sammelschlacht unter den Usern los.

Zurück zum Kern des Dienstes. Wer ein Facebook-Konto besitzt (oder gar twittert), kann schnell und einfach prüfen, welche Freunde schon auf Gowalla sind. Diese können dann ohne grossen Aufwand als Freunde aufgenommen werden. Ist ein Freund in der Nähe eingecheckt, wird einem das mitgeteilt, und man kann sich verabreden.

Viel Spass mit Gowalla! Wer ähnliche Dienste ausprobieren will oder kein iPhone hat, der sieht sich am besten Dopplr, Foursquare oder Plazes an.

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Kommentare

  • Heinz Grünwald

    Kenne Gowalla seit 2 Monaten und bin gespannt was sich da in Zukunft noch tun wird… entwickelt sich ja zu einer Art Reiseführer.

    17. Dezember 2009 at 10:36
  • Rico Wyder

    Das stimmt. Ich bin auf sehr gespannt. Sobald viele Leute eigene Spots kreieren läuft Gowalla aber die Gefahr, dass der Dienst unübersichtlich wird. Jetzt macht’s jedoch sehr viel Spass.

    20. Dezember 2009 at 19:46

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