Die meisten kennen das Problem: Sitznachbarn im Flugzeug, neben denen man am liebsten nicht zehn Stunden am Stück auf engstem Raum sitzen möchte. Eine Autorin des „Friendly Planet Reiseblogs“ hat deshalb einmal die nervigsten Sitznachbarn kategorisiert. Herausgekommen sind fünf Typen und eine lustige Illustration.

1) Die Gesprächigen:
Menschen, die einen den ganzen Flug über vollquatschen und ihre Lebensgeschichte erzählen.

Tipp: Die Autorin empfiehlt, mit einem netten Lächeln zu sagen: „Das ist sehr interessant. Danke fürs teilen“ – und sich dann prompt wieder seinem Buch zuzuwenden. Diesen Wink sollten auch die gesprächigsten Sitznachbarn verstehen.

2) Die Zu-viel-Alkohol-Trinker:
Menschen, die im Flugzeug zu viel Alkohol trinken, machen die anderen Passagiere nervös. Und wenn der Sitznachbar dann auch noch herumlallt oder ihm gar schlecht wird, ist es mit der Gemütlichkeit ganz aus.

Tipp: Sprecht diskret mit dem Flugpersonal. Vielleicht ist irgendwo im Flugzeug noch ein Sitz frei. Ausserdem kann das Flugpersonal entscheiden, dem Passagier keinen Alkohol mehr auszuschenken.

3) Die WC-Dauergäste:
Menschen, die dauernd auf die Toilette müssen und euch zum Aufstehen zwingen.

Tipp: Wenn ihr am Gang sitzt, schlagt eurem Sitznachbarn vor, die Sitze zu tauschen. Wenn ihr selber wisst, dass ihr oft auf die Toilette müsst, bucht von vorneherein einen Sitz am Gang.

4) Menschen, die am Gang sitzen, aber nicht aufstehen wollen:
Das sei kein Widerspruch zum Typ 3, betont die Autorin. Schliesslich weiss die Person mit dem Gang-Sitz, dass sie irgendwann mal aufstehen muss, um andere raus zu lassen. Ihnen dann böse Blicke zuzuwerfen, sei nervtötend.

Tipp: Der Vorschlag mit dem Sitze tauschen funktioniert auch hier. Und wenn nicht, zeigt der Sitznachbar künftig vielleicht wenigstens etwas mehr Geduld.

5) Die Bazillenschleudern:
Sitznachbarn, die den ganzen Flug über niesen und husten.

Tipp: Dagegen kann man leider nichts tun, ausser sich regelmässig die Hände zu waschen/desinfizieren, um wenigstens ein paar der Bazillen abzutöten. Der kranke Passagier selbst könnte aber vor dem Flug ein Medikament nehmen, dass die Symptome für einige Stunden lindert – oder bei einer ernsten Krankheit ganz auf den Flug verzichten.

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