Der Online-Reisemarkt boomt. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Uni St. Gallen (HSG) zum Onlinehandel, deren Ergebnisse im Magazin „Marketing & Kommunikation“ erschienen sind. Demnach ist in der Schweiz das Internet bei Flugtickets mit einem Anteil von 49 Prozent zum stärksten Absatzkanal geworden. Die Verkaufsstellen dagegen haben mit 28 Prozent deutlich an Relevanz verloren. 21 Prozent der Befragten gaben an, situativ vorzugehen, das heisst, sie kaufen Flugscheine sowohl im Online- als auch im stationären Handel.

Während an zweiter Stelle der Beliebtheitskala ein Onlinehandel steht, der nichts mit der Reisebranche zu tun hat, nämlich die Bankdienstleistungen, findet man bereits auf dem dritten Platz die Ferienreisen. Diese werden zu einem guten Drittel rein online und zu 26 Prozent situativ gebucht. Die HSG spricht von einem „gigantischen Wachstum von 10 Prozent der Kunden, die ins Internet abwandern“.

Gründe dafür, dass wir Ferien immer öfter online buchen, gibt es einige: Im Web würden kurzfristige Sonderangebote teilweise „regelrecht verschleudert“, schreibt der Autor des Artikels. Angenehm sei aber auch das umfassende Angebot sowie der Umfang der verfügbaren Fotos, Karten und weiteren Dienstleistungen wie detaillierte Hotelbeschreibungen und -bewertungen. Heute müssten Kunden nicht mehr dem Reiseprospekt oder dem -berater Glauben schenken, sondern könne die Angaben selber im Netz überprüfen.

Unter den Top-Reiseadressen befinden sich die Airlines Easy Jet, Swiss und Air Berlin, traditionelle Reiseanbieter wie Hotelplan, Kuoni und TUI sowie Online-Anbieter wie travel.ch und ebookers.ch. Letzterer sei übrigens klar die Nummer eins in der Schweiz mit dem grössten Angebot.

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