Krise hin, Krise her, die Reisepreise steigen derzeit. Da sind genaues Vergleichen der Angebote und Kreativität beim Sparen angesagt. Unsere sieben Spartipps helfen zusätzlich, die Urlaubskasse zu entlasten – ohne auf Komfort zu verzichten.

Ganz klar: unser aller Reiseverhalten wird sich durch die globale Wirtschaftskrise verändern. Wir werden, wenn nötig, die Reisedauer verkürzen und auf den Zweiturlaub verzichten. Auch werden wir genauer durchrechnen, wo wir den Urlaub verbringen. Wer möglichst viel für seine sauer verdienten Franken bekommen will, wird nun vielleicht auch Länder in Erwägung ziehen, in denen man Leistungen im Wert von bis zu 1,50 CHF bekommt, aber nur einen Franken ausgeben muss. Länder wie Polen, Tschechien oder Bulgarien beispielsweise. Unsere Tipps:

* Reiseziel mit Bedacht wählen! Da steht er, der supergünstige Preis, sehr verlockend und mit schönen Bildern. Doch ist das Angebot wirklich so toll? Wie hoch werden die Nebenkosten sein? Es gibt genügend Warmwasserziele, in denen das Preisniveau nicht im entferntesten so hoch ist wie beispielsweise in einigen südeuropäischen Landern, Spanien etwa. Da kann sich der höhere Grundpreis für einen längeren Flug beispielsweise nach Thailand oder Namibia sehr schnell rechnen.

* Feriensaison im Urlaubsland berücksichtigen! Zur Osterzeit oder im Herbst sind die Angebote am Mittelmeer sehr viel günstiger, wenn man übers Internet direkt sein Hotel bucht. Viele grosse Reiseunternehmen orientieren sich an den deutschen österreichischen und schweizerischen Herbst-, Oster- bzw. Frühjahrsferien und verlangen zu dieser Zeit Saisonpreise, selbst wenn in den Urlaubsländern allenfalls Nebensaison ist.

* Eine lange Fernreise ist billiger als zwei kurze! Je weiter die Anreise, desto genauer sollte man sich überlegen, lieber einen langen Urlaub zu machen, als zweimal die Anreise zu zahlen. Das macht bei Fernreisen und den derzeitigen Kerosinpreisen gern schon mal 1500 CHF pro Jahr aus. Kreativität ist gefragt: Warum nicht zwei verschiedene Länder auf dem gleichen Kontinent auf einer langen Reise besuchen? Wenn es denn zwei Reisen sein sollen, dann lieber näher gelegene Ziele suchen.

* Die grossen Pauschalziele immer last minute buchen! Wenn man nicht auf exotische Reiseziele fixiert ist und durchaus auch Gefallen an den Hauptreisezielen des Pauschaltourismus findet, kann man sehr viel Geld sparen. Wer gern mal nach Tunesien, in die Türkei, ans Rote Meer, auf die Kanarischen Inseln, nach Mallorca oder die Costa del Sol in den Urlaub fliegt und hinsichtlich Region, Hotel und Termin flexibel ist, der sollte unbedingt last minute buchen. Am grössten ist das Einsparpotenzial, wenn man bis vier Wochen vor dem geplanten Abflugtermin wartet.

* In der Sommersaison möglichst Metropolen anfliegen! Oft liegen die grossen südeuropäischen Metropolen gar nicht weit vom geplanten Urlaubsziel entfernt. Nur ist es dann dort oft so heiss, dass kaum Nachfrage nach Flügen besteht. Das drückt die Preise in den Keller, und man könnte überlegen, die kleine Unbequemlichkeit in Kauf zu nehmen, mit Bus, Zug oder Mietwagen von der Metropole aus zum Ziel zu reisen.

* Sparpotenziale durch Abflug aus dem Nachbarland nutzen! In Deutschland ist „Airport Hopping“ zum beliebten Volkssport geworden. Dort ist der Ferienbeginn in jedem Bundesland anders, und da kann es sich bei einer Fernreise sogar lohnen, quer durch Deutschland zu fahren, um die Pauschalreise so eben nicht in der Hauptsaison antreten zu müssen. Das können Schweizer auch! Wer den Weg nach Stuttgart, München oder Strassburg nicht scheut, kann schon einmal ein nettes Sümmchen einsparen.

* Bei der Verpflegung sparen ohne Qualitätsverlust! Es ist eine Überlegung wert, seine Verpflegung schon von zu Hause zu buchen. In Asien, Südamerika und Afrika sind die Restaurantpreise so niedrig, dass ein Zimmer mit Frühstück allemal reicht. In manchen Mittelmeerländern und in der Karibik ist Halbpension anzuraten, wenn man nicht mit dem allabendlichen Restaurantbesuch mehr Geld ausgeben will als für den ganzen Urlaub.

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