Die Sommerferien stehen vor der Türe. Was unternehmen Herr und Frau Schweizer in den schönsten Wochen des Jahres, wie spendabel sind sie und wie hinterlassen sie ihr Hotelzimmer? Diesen und anderen Fragen geht die neuste Reisetrendstudie von ebookers.ch nach. Die Erhebung wird alljährlich in Auftrag gegeben und fördert Wissenswertes, Kurioses und Witziges aus dem Ferienverhalten der Eidgenossen zutage.

Engländer sind die trinkfreudigsten Touristen

Gutes Essen und Trinken gehört für die meisten Reisenden zu einem gelungenen Urlaub. Gemäss rund einem Drittel der Deutschschweizer (28%) haben die Engländer bei Letzterem die Nase vorn und verleihen den Briten den Titel der trinkfreudigsten Touristen. Reisende aus dem Land mit den meisten Wodka-Destillen belegen mit 19% den zweiten Platz. Unsere nördlichen Nachbarn hingegen müssen sich mit dem dritten Platz begnügen. Die Westschweizer hingegen hieven mit rund 32% die Russen auf den Spitzenplatz, gefolgt von den Deutschen (12%) und den Engländern (8%).

Schweizer hinterlassen ihr Hotelzimmer ordentlich

Die Eidgenossen sind ein ordnungsliebendes Volk, das beim Zimmerpersonal einen guten Eindruck hinterlassen will. 69% der Deutschschweizer und 43% der Westschweizer beseitigen allfälliges Chaos vor dem Verlassen des Hotelzimmers, um bei der Putzequipe nicht negativ in Erinnerung zu bleiben. Darüber sind sich die Bewohner beider Sprachregionen noch einig. 23% der Deutschschweizer belassen das Zimmer in dem Zustand, in dem es sich beim Verlassen befindet und sind der Meinung, dass aufräumen im Zimmerpreis bereits inbegriffen ist. Rund 8% der Befragten hinterlassen das Zimmer unordentlich, belohnen den Einsatz des Putzpersonals jedoch und lassen ein wenig Trinkgeld liegen. Im Gegensatz dazu geben rund 29% der Westschweizer an, das Aufräumen dem Housekeeping zu überlassen und für die Dienste etwas Kleingeld zu hinterlegen. 28% der welschen Bevölkerung überlassen die Beseitigung der Unordnung vollumfänglich dem Zimmerservice ohne extra Geld dafür zu hinterlegen.

Mit der Schwiegermama in die Ferien

Die Familie, Freunde oder der Partner sind die gängigsten Reisebegleiter. Ferien alleine mit der Schwiegermutter können sich 25% der Schweizer hingegen gar nicht vorstellen. Immerhin 33% aller Befragten würden mit der Mutter des Ehepartners verreisen. Die Lieblingsoption der Schweizerinnen und Schweizer ist mit 11% der Städtetrip, gefolgt von Kreuzfahrt, Wellnessaufenthalt und Kulturreise. Für die grosse Mehrheit stellt sich diese Frage gar nicht erst, 36% der Befragten geben an, keine Schwiegermutter zu haben.

Vor dem Weltuntergang in die australische Wüste reisen

Der Bestseller „1000 Places To See Before You Die“ listet eine Reihe von Orten auf, die Ferienfreudige vor dem Ableben bereist haben sollten. Die Deutsch- und Westschweizer sind sich einig, wohin die letzte Reise führen würde. Der Ayers Rock steht mit 15% ganz oben auf der Wunschliste der Sehenswürdigkeiten. Auf Platz 2 folgt die Inkaruinenstadt Machu Picchu in den luftigen Höhen der Anden in Peru. Interessant ist, dass ein Teil der Deutschschweizer die letzte Reise in heimischen Gefilden antreten würde. 6% der Befragten geben an, das weltbekannte Matterhorn in Zermatt besichtigen zu wollen.

Guter Service wird von Schweizern immer honoriert

Gemeinhin nimmt man an, dass in den Ferien bei den meisten Reisenden das Geld etwas lockerer sitzt als zu Hause. ebookers.ch ging dieser Annahme nach und prüfte das Ausgabeverhalten der Schweizer Touristen. Die grosse Mehrheit der Befragten der Reisetrendstudie ist der Ansicht, dass einer guten Bedienung immer Trinkgeld zusteht, unabhängig davon, ob man sich in den Ferien befindet. Ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer bestätigt hingegen, dass in den schönsten Wochen des Jahres das Kostenbewusstsein nicht das Wichtigste ist. Für 9% gibt es andere Möglichkeiten, das Feriengeld auszugeben.

Keine Lust auf Soziale Medien in den Ferien

Soziale Medien sind für viele aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Doch scheinbar trifft dies für 41% der befragten Schweizerinnen und Schweizer nicht für die Ferien zu: Sie geben an, in den schönsten Wochen im Jahr bewusst auf Facebook, Twitter und Co. zu verzichten. Lediglich 3% halten die Daheimgebliebenen in regelmässigen Abständen auf dem Laufenden. Und 10% stellen eine Auswahl der besten Schnappschüsse online – allerdings erst nach den Ferien.

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