So, das wärs dann mal gewesen mit Weihnachten für dieses Jahr. Langsam kann man den Kopf etwas auf Silvester einstellen. Und in dieser Silvesterlaune haben wir uns einen spassigen Wettbewerb ausgedacht: Teilt uns euer bestes, schrägstes, lustigstes, schönstes Silvestererlebnis in den Kommentaren mit. Als Hauptpreis winkt ein Städteflug mit zwei Übernachtungen für zwei Personen innerhalb Europas.

Das Mitmachen lohnt sich aber ohnehin: Wenn ihr in den Kommentaren eine gültige Mail-Adresse angebt, schicken wir euch für euer Silvestererlebnis einen Rabattcode von 30 Franken.

Damit auch der diesjährige Silvester die Chance hat, hier vertreten zu sein, dauert die ganze Aktion bis 7. Januar 2011.

Den Anfang machen hier drei ebookers-Mitarbeiter mit ihren besten Silvestererlebnissen.

Philip Aigner – Neujahr in Neuseeland 2003

Im Winter von 2002 war ich für 3 Wochen auf der Nordinsel Neuseelands. Am 31. Dezember fuhr ich mit einigen Neuseeländer Kollegen von Auckland in die Landschaft in der nähe von Pauanui auf der Coromandel Halbinsel. In der Nacht gingen wir auf Kayaks über einen See in eine kleine Bucht wo die Felsenwände voller Glühwürme waren. Im Dunkeln sah man nichts anderes als die kleinen leuchtenden Pünktchen, eine erstaunliche Ansicht. Danach haben wir am Strand ein Riesen Feuer gebaut und das neue Jahr gefeiert. Eine Neujahrfeier am warmen Strand in Badehose war für mich etwas ganz neues und ein unglaublich tolles Erlebnis.

Marina Lindemann – Champs Elysées 2004


Was war es wohl, was uns auf die Champs Elysées führte an Silvester 2004?

Trotz Minusgraden und eiskaltem Wind befanden wir uns auf den Champs Elysées, umgeben von tausenden von Menschen. Warm gekleidet und in guter Stimmung warteten wir in einer Gruppe von Freunden auf das neue Jahr. Ein einziges Gedränge. Jedes Mal wenn ein Knallkörper in der Nähe losging, schreckten wir irgendwie hüpfend auf. Es waren sehr viele! Überall Gelächter und fröhliche Gesichter in den schön weihnachtlich dekorierten Champs Elysées.

Als es Mitternacht schlug, küssten alle jeden und jede zweimal oder manchmal viermal auf die Bäckchen und wünschten sich ein gutes neues Jahr. Sogar Polizisten mischten sich unter die Menge und feierten gelassen mit.

Eigentlich ist es ja nichts Spezielles, Silvester. Jedes Jahr das Gleiche, aber dennoch waren alle – wirklich alle – so fröhlich, wie ich es sonst nirgendwo erlebt habe.
Aus diesem Grund würde ich jedes Silvester wieder auf den Champs Elysées verbringen. Trotz Eiseskälte.

Selina Schoch – Extravaganza im Hallenstadion


Vor zwei Jahren war ich am Extravaganza im Hallenstadion, das ist eine der grössten Silvesterpartys in der Schweiz. Verschiedene Top DJs treten auf und bieten von acht Uhr abends bis acht Uhr morgens eine unglaubliche Show. Es ist zwar nicht ganz billig, aber es lohnt sich wirklich! Es war mit Abstand mein bestes Silvestererlebnis bis jetzt. Mit so vielen Leuten zu feiern und kurz vor zwölf Uhr mit allen zusammen rückwärts zu zählen, ist einfach ein unglaubliches Gefühl, das man so schnell nicht wieder vergisst.

Ich habe auch viele neue Leute kennen gelernt, denn es war wirklich nicht, wie an einem gewöhnlichen Konzert. Alle wollten zusammen feiern und die Nacht geniessen. Mit einigen Leuten, die ich an diesem Abend kennen lernte, habe ich sogar noch heute Kontakt. Es tönt wahrscheinlich alles ein bisschen unglaubwürdig, aber es ist wirklich überhaupt nicht vergleichbar mit jedem vorherigen Konzert, das ich in meinem bisherigen Leben besucht habe.

Aber das absolute Beste an diesem Abend war, als ich von einem der DJs auf die Bühne geholt wurde und ich mit Ihm und einigen anderen “Auserwählten” auf der Bühne tanzen durfte. Anfangs war es mir ziemlich peinlich, doch mit der Zeit genoss ich es, vor all diesen Menschen zu tanzen und die Stimmung anzuheizen. Als mir dann der DJ noch das Mikrophon in die Hand drückte und ich völlig schief mitzusingen begann, war ich eindeutig nicht mehr ich selber. Es ist genial, wenn man am letzten Tag des Jahres noch mal alles rauslassen kann, ich kann es wirklich nur empfehlen, danach ist man hundertprozentig bereit, das neue Jahr in Angriff zu nehmen. Auf jeden Fall werde ich auch dieses Jahr wieder dorthin gehen!

So, und jetzt ihr! Was war euer bestes, schrägstes, schönstes, merkwürdigstes Silvestererlebnis?

Tagged: Archive, ebookers News

Kommentare

  • Kathrin

    Hallo ebookers-Community!

    Mein bisher speziellster Silvester-Abend hab ich in Tagaytay gefeiert. Eine Stadt am Rande des Taal Lakes auf der Hauptinsel der Philippinen. Wir haben glücklicherweise eines der letzten Zimmerchen ergattert und uns bei einer einheimischen Familie einquartiert. Nach fast zwei Stunden Suche haben wir ein geöffnetes Restaurant gefunden, indem es Griechische Spezialitäten zum Znacht gab! (wie herrlich international!)

    Um Mitternacht wurden wir Zeuge eines irrwitzigen Feuerwerk-Wahnsinns: alle Pinoys (Philippiner) standen mit der gesamten Sippschaft vor ihrem Haus und liessen selbstgebastelte (!!!) Feuerwerkskörper ab! Es heulte und schrillte und trötete was das Zeug hält… Lichter? Ne, Hauptsache LAUT! Und gefährlich! =)

    Am Morgen danach lasen wir in den Zeitungen von Tausenden von Brandopfern und wir waren glücklich, diese spezielle, aber lustige Silvesternacht heil überstanden zu haben…

    27. Dezember 2010 at 12:26
  • Beat

    Ich bin normalerweise ein Silvestermuffel und kein grosser Fan von Parties und „Gute-Laune-auf-Kommando“, aber letztes Jahr war ich zu Silvester mal wieder in London, wo ich eine Zeitlang gelebt hatte. Zusammen mit einem guten Freund wollte ich Silvester verbringen und habe – mit reichlich Vitamin B und einer grossen Portion Glück – einen Tisch reservieren können im Hilton Park Lane, und zwar in deren Bar im 28. Stockwerk mit einer tollen Aussicht über den Buckingham-Palast bis rüber zum London-Eye und auf der anderen Seite Richtung Hyde Park. Günstig war das Ganze natürlich nicht, aber es hat sich gelohnt: Wir entgingen so nicht nur den Massen von Menschen im West End, sondern hatten konnten hoch über den Dächern Londons feine Köstlichkeiten geniessen und aus sicherer Distanz das traditionelle Feuerwerk betrachten. Nebst der ganzen Schickeria (£4000 pro Abend und Tisch und so…) lernten wir auch noch zwei nette Mädels aus den Staaten kennen, mit denen wir nicht nur den Abend verbrachten sondern nach wie vor in Kontakt sind. Ein schöner Silvesterabend!

    27. Dezember 2010 at 17:09
  • pierre

    Hallo,

    wir sind dieses Jahr in Kaunas in Litauen. Mal schauen, wie man hier im Ostblock das neue Jahr feiert.

    🙂

    31. Dezember 2010 at 16:49
  • k. luescher

    Meine Frau und ich sind im Deyember in die Phlippine gefogen und bleiben bis ende Fabruar. Also auch ueber Silvester und da war so richtig der Baer los. Wir lassen die Rakenten normaler weiss in die luft steigen.
    Die Dorfstrasse war total voll mit Leuten und auf dieser Strasse wurden die Raketen der Strasse entlang gestartet und jederman versuchte sich das moeglichst unbeschadet zu ueberstehen. Fuer uns eine total verrueckte angelegenheit, in den Philippinen scheinbsr normsl, aber gefaehrlich.

    5. Januar 2011 at 12:50
  • Matthias

    Mein schönstes Sylvestererlebnis

    ist bereits ein paar Jahre her aber ich erinnere mich sehr gerne daran zurück. Ich habe eine 5 monatige Reise durch Mittel- und Südamerika unternommen, mit Start in Mexiko. Der besagte Sylvesterabend fand auf Isla Mujeres zwischen Mexiko und Kuba statt. Die Insel ist sehr klein aber wunderschön. Es war ganz am Anfang meiner Reise, welche noch viel zu bieten hatte.

    Ich bin erst am 31. Dezember angereist und kannte niemand im Guesthouse. Es hatte etwa 20 Gäste aus aller Welt. Keine grosse Gruppe, meist Einzelreisende oder Paare. Alle haben sich auf eine Art zu einer grossen Familie bzw. Partygemeinschaft zusammengetan. Direkt bei meiner Ankunft kamen die ersten Gäste auf mich zu, dass sie ein Barbecue organisieren, um gemeinsam den Abend zu verbringen. Total unkompliziert und sympathisch.

    Das mexikanisch Besitzerpaar warf dann den Grill an und die ersten Cervezas perlten munter die Kehlen runter. Ein tolles Fest mit viel Geplauder, Tanz und freudigem Beisammensein. Um Mitternacht gingen wir dann alle an den Strand um das Feuerwerk auf dem Festland in Cancun von der Ferne zu beobachten. Dort hatte sich bereits die halbe Insel versammelt. So mischten sich die Einheimischen mit den wenigen Touristen. Das Feuerwerk war nicht spektakulär dafür die freudige und ausgelassene Stimmung aller Beteiligten machten das internationale Sylvester am karibischen Strand zu einem unvergesslichen Ereignis.

    Es war ein wunderbarer Start für eine unvergessliche Reise!

    6. Januar 2011 at 09:53

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