Was unternehmen gegen einen Fluss, der ständig über die Ufer tritt und ganze Stadtstriche überschwemmt? Ganz einfach: ihn umleiten und das ursprüngliche Flussbett in blühende Gärten und eine grüne Lunge verwandeln.

So geschehen in den 1960-er Jahren in der spanischen Stadt Valencia. Und genau dieses grüne Band mitten durch die Stadt eignet sich hervorragend für einen Spaziergang von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Als Startpunkt eignet sich der im 15. Jahrhundert erbaute Torres de Serranos, der Teil der alten Stadtmauern und Befestigungsanlagen ist. Wenn man fluss- bzw. gartenabwärts geht, erreicht man schon bald das Real Monasterio de la Trinidad, dann die Jardines del Real. In den Sommermonaten wird das grosszügige und liebevoll bepflanzte Gelände schon mal zur Konzertbühne oder Buchmesse. Danach trifft man auf einen der Höhepunkte – die Puente de la Exposición, auch „Kamm“ genannt. Entworfen wurde die Brücke von Santiago Calatrava, Valencias berühmtestem Sohn. Zwei Brücken später passiert man den Palau de la Música und wenig später den Parque Gulliver. Ein Paradies für Kinder mit unzähligen Rutschbahnen, einer Minigolfanlage, Rollschuhbahnen und diversen Spielen.

Valencia an der Turia

Nach etwa vier Kilometern, am Ende der grünen Lunge, befindet sich die weltberühmte Ciudad de las Artes y las Ciencias, die Stadt der Künste und Wissenschaften. Der 350’000 m2 grosse Komplex trägt ebenfalls die Handschrift Calatravas und beherbergt fünf futuristische Bauten: Das bläulich schimmernde Hemisfèric (Planetarium) ist einem menschlichen Auge nachemfpunden; klar erkennbar sind Lid und Glaskörper.

Stadt der Künste und der Wissenschaften

(Foto: Kestone / Alessandro Della Bella)

Das interaktive Wissenschaftsmuseum, Museo de las Ciencias, wirkt mit seinen weissen, stählernen Verstrebungen fragil und zierlich. 5000 Meerestiere sind im Oceanogràfic beheimatet, einem surrealen Gebäude, das bei näherem Betrachten plötzlich einem riesigen Wal mit aufgerissenem Maul gleicht. Der Kulturbau Palacio de las Artes und das Parkhaus Umbracle sind ebenfalls architektonische Besonderheiten.

Palau des artes

(Foto: Keystone EPA / Efe Manuel Bruque)

Wer Rambazamba mag, muss unbedingt zum Frühlingsfest nach Valencia reisen. Mit 120 kg Sprengstoff pro Tag, Kanonenfeuern, Knallern und ohrenbetäubendem Lärm wird der Frühling begrüsst. Die Einheimischen sehen in den fallas aber mehr als ein pyromanisches Wunderwerk. Für sie haben diese Tage geradezu eine heilige Bedeutung: Für sie sind sie Sinnbild des Werdens und Vergehens.

Vorbereiten auf einen Aufenthalt in Valencia kann man sich auf dieser Seite. Hier findet man von Flughafeninfos bis zu Hotels und von Ausflügen bis zu Stadtplänen alle nötigen Informationen.

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