Die Stadt zwischen Orient und Okzident nimmt jeden Besucher mit all ihren Sinnen gefangen. Wählen zwischen der Blauen Moschee und der Hagia Sophia, zwischen Basaren und luxuriösen Einkaufsstrassen, Gourmettempel und Dönerbuden, Hamams und Clubs muss man nicht, nur lange genug bleiben, um all dies zu erleben.

Istanbul

(Foto: Keystone EPA DPA / Nurhan Akkaya)

Natürlich gibt es – wie in jeder anderen Stadt – „Musts“. In Istanbul sind dies die Hagia Sophia und die Blaue Moschee (auch empfehlenswert ist der Topkapi-Palast). Die Hagia Sophia war einst die christliche Hauptkirche Konstantinopels, seit 1453 ist sie die prächtigste Moschee Istanbuls. Unbedingt anschauen, ein Besuch in Istanbul ohne die Hagia Sophia ist wie Döner ohne Zwiebeln. Unter der Kuppel der Blauen Moschee hingegen versammelt sich die ganze Kunst und Pracht islamischer Baumeister.

Auch richtig in die Atmosphäre der türkischen Hauptstadt eintauchen kann man im Grossen Basar. Und hier Geld auszugeben, ist auch nicht schwer. Denn im legendären, überdachten „Kapali Carsi“ reicht das Angebot von Sandalen über Teppiche bis hin zu den berühmt-berüchtigten Designer-Handtaschen zweifelhafter Herkunft.

Wer auf Vintage-Dinge steht, begibt sich in die Strasse Faik Pasa Yokus. Hier reiht sich ein Second-Hand-Shop an den nächsten, 70er-Jahre-Memorabilia wie Sputniklampe, Eero Saarinens Tulpenstühle und mundgeblasene Vasen verhelfen zum spontanen Kaufrausch. Vor allem bei „Popcorn“.

Kate Winslet, Britney Spears und Chelsea Clinton tragen sie: Die mittlerweile weltbekannte Mavi-Jeans. Die „Blaue“ – mavi heisst blau auf türkisch – ist bereits zum festen Bestandteil der Kleiderzimmer der Glamourwelt geworden. Der Shop befindet ich an der Istikal Caddesi 117.

Nach soviel Shoppen und Sightseeing gönnt man sich zuerst eine kleine Pause. Entweder im Hotel oder in einem der zahlreichen Cafés. Ein Hoteltipp ist das „Büyük Londra“. Hier spielten die Schlüsselszenen aus Fatih Akins Film „Gegen die Wand“. Das kleine Kulthotel bietet einen extratollen Blick von der Dachterrasse Richtung „Goldenes Horn“.

Istanbul

(Foto: Keystene AP / Murad Sezer)

Der Fussball ist auch in Istanbul König. Warum nicht einen Match von Fenerbahce, Galatasaray oder Besiktas besuchen? Kriegsgesänge und Feuerwerksshows inklusive! Und mit Europameistertrainer Luis Aragones kann ja alles nur noch viel besser werden!

Jazzige Klänge hört man im „Gramafon“. Das verrauchte Jazzlokal ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt für lokale wie auch internationale Musiker. Stammgäste sind hier drei Türken, die improvisierten Jazz mit türkischen Klängen mischen.

Tagged: Archive, ebookers News

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*