Die Hauptstadt Schwedens bietet unzählige Museen, erlaubt umfassende Shopping Trips und zeigt sich im Sommer von seiner leichtlebigen Seite.

Stockholm + Königsfamilie

(Foto: Keystone EPA Anders Wiklund)

Stockholm ist nicht riesig, bietet aber viel. Ausgenommen vielleicht für alle Raucher. In der schwedischen Hauptstadt wird das Rauchverbot überall konsequent durchgezogen. Und auch bei Parties oder Konzerten treffen sich die Raucher vor der Türe. Eigentlich bildet Stockholm den Kern einer Seelandschaft, ist das Zentrum einer Ansammlung von unzähligen Inseln. So sollte man sich Zeit für einen Ausflug in die „Schären“ nehmen, oder mindestens eine kurze Bootsfahrt unternehmen, um die Natur rund um die Stadt zu geniessen.

Der Sommer wird in der Stadt enthusiastisch begrüsst, es ist eine schwedische Eigenart, jede Jahreszeit zu feiern. Doch sobald es wärmer wird, zieht es die Städter in die unzähligen Parks. Von der Altstadt „Gamla Stan“ aus, kommt man leicht etwa auf die Halbinsel Djurgarden, wo es gemütliche Cafés und an Sommerwochenenden auch Konzerte gibt. Für Shopping Fans sei gesagt, dass die schwedische Hauptstadt die ganzen sieben Tage in der Woche offen hat. Allerdings empfiehlt es sich, das Gedränge am Wochenende zu umgehen.

Was ebenfalls sofort auffällt, ist, die Leute bringen ihre Getränke oft in einer braunen Tüte selbst mit oder trinken vor der Disco oder dem Pub noch schnell einen Schluck, denn Alkohol ist enorm teuer, auch wenn man es oft gar nicht merkt, da man überall mit Kreditkarte zahlt. In Stockholm ist cash quasi out. Taxifahrer und Kellner blicken einen oft nur traurig an, wenn man einen Geldschein hinhält.

Stockholm ist durch viele Geschäftsreisende und dadurch, dass die meisten Leute gut Englisch sprechen enorm kosmopolitisch und wirkt mit rund 800 000 Einwohnern wie eine Weltstadt. Dazu ist es ein Paradies für Leute, die sich für Design interessieren. Unzählige kleine und grosse Shops und Museen zeigen besondere Trends und man stellt auch schnell fest, dass es die schwedischen Designer durchdacht und funktional mögen. Mein persönlicher Favorit ist das Nobelmuseum, das auch in der Altstadt gelegen ist. Ein besonderer Reiz sind nicht nur die verschiedenen Sonderausstellungen, sondern auch der Grundgedanke, dass Wissenschaft mit Kreativität einhergehen sollte.

Bei einem eher begrenzten Budget lohnt es sich, eine Pension in „Gamla Stan“ zu suchen. Die Hotelpreise in Stockholm sind noch exorbitanter als in Schweizer Städten. Es gibt aber viele kleine Guest Houses mit gutem Komfort zu stolzen abers machbaren Preisen.

www.nobelmuseum.se

www.stockholmtown.com: Umfassende Homepage der Stadt, Infos über Veranstaltungen, Hotels usw.

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