Sind die Vorräte ausgegangen? Nicht fachgerecht aufgehängt worden und deshalb von einem Bären gefressen? Beim Kentern des Kanus den Fluss hinabgetrieben? Du bist hungrig und hast nichts zu essen? Mit einigen simplen Tests können essbare von giftigen Pflanzen unterschieden werden.

– Pflanze resp. Frucht aufbrechen und daran riechen. Alles, was nach Pfirsich oder Mandeln riecht, ist ungeniessbar.
– Pflanze resp. Frucht an der Innenseite des Ellbogens reiben und beobachten, ob eine Hautreizung oder ein Ausschlag entsteht.
– Zunächst für fünf Sekunden die Pflanze resp. Frucht an die Lippe halten, danach an einen Mundwinkel.
– Als letzten Test die Pflanze resp. Frucht für fünf Sekunden auf die Zunge, danach unter die Zunge legen. Spürt man kein Brennen oder eine Taubheit, die Pflanze resp. Frucht essen. Keine Reaktion nach fünf Stunden bedeutet, dass die Pflanze resp. Frucht mit grösster Wahrscheinlichkeit geniessbar ist.
– Es empfiehlt sich, die Pflanze mit allen Merkmalen in ein Notizbuch zu zeichnen, so dass der Test nicht nochmals gemacht werden muss.

Es ist überaus ratsam, einen Pflanzenführer mit farbigen (!) Illustrationen oder Abbildungen der zu bereisenden Region zu kaufen.

Übersetzt aus Hugh McManners „The Backpacker’s Handbook“, Dorling Kindersley, 1995

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