„Bitte schalten Sie ihre Mobiltelefone aus!“ Diese Ansage vor dem Start jedes Flugs gehört nun in bestimmten Airlines der Vergangenheit an. Da vor allem Geschäftsreisende und junge Fluggäste auch in der Luft ihr Mobiltelefon benutzen wollen, machen – wie schon vor Kurzem berichtet – Ryanair (Irland), ferner TAP (Portugal) und bmi (Grossbritannien) dies nun möglich: 27 Maschinen der drei Gesellschaften sind mittlerweile so ausgerüstet, dass ihre Passagiere während des Flugs telefonieren, SMS verschicken oder im Internet surfen können.

Bei einem Anruf liegt der Preis pro Minute ungefähr bei 2,40 Franken. Ein SMS kostet rund 65 Rappen. Das „Flugzeug-Roaming“ wird als Ausland-Roaming behandelt. Diese Tarife liegen deutlich unter jenen für Festnetzgespräche über Satellit, die früher in Flugzeugen angeboten wurden.

Zurückhaltend verhält sich die Swiss-Muttergesellschaft Lufthansa. Sie hat im vergangenen Jahr Bedenken angemeldet, die übrigen Passagiere könnten sich durch die surfenden und schwatzenden Natelbenutzer gestört fühlen. Sie verfolge die Entwicklungen auf dem Markt aber aufmerksam, so Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel.

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