Vor jeder Reise plane ich meinen Tagesablauf so um, dass ich mich möglichst schnell an die neue Zeitzone anpassen kann. Ich habe auch noch zwei, drei Tricks, die ich gegen Jetlag anwende. Und die wirken alle… zumindest bei mir. Ich habe mal ein bisschen im Netz nachgeforscht, was so alles als wichtig erachtet wird, wenn es um das Thema „Jetlag“ geht.

Hier gibt es eine tolle Info Graphic mit allen Tipps das Jet lag zu verhindern.

Wenig erholsamer Schlaf am Flughafen. Foto: Keystone; Gaetan Bally

Es scheint, als habe ich viele Dinge bislang falsch gemacht – (auch wenn es gewirkt hat). Hier in der Folge also eine Zusammenfassung aus meinen Erfahrungen und den Gesundheitstipps verschiedenster Quellen:

1. Die innere Uhr

Jeder kennt diese Weisheit: nach Ankunft sollte man sich so schnell wie möglich dem Tagesrhythmus anpassen. Das finde ich auch: Wach bleiben wenn die Ankunft morgens ist, und schlafen gehen, wenn es Abend wird!

Die innere Uhr richtet sich stark nach dem Tageslicht. Für Reisende Richtung Osten sagen die Ratgeber, dass man sich vor der Abreise abends jeweils im Tageslicht aufhalten soll. Das ändert wohl den Melatoninspiegel zu Gunsten der neuen Zeitzone. Das verstehe ich zwar nicht ganz, meine aber, dass man sich am Ankunftsort unbedingt mit Licht betanken soll. Das hält einen wach, wenn man wach bleiben sollte. Während des Fluges hält einen auch das Aussenlicht Richtung Westen wach. Also immer wieder mal die Fensterabdeckung hochschieben und rausschauen, wenn einem beim Filmegucken die Augen zufallen. Es mag einfach klingen, was ich jetzt sage, aber: Der Direktflug hilft bei der Zeitumstellung. Jedes Umsteigen lässt uns die (Zeit-)Orientierung verlieren und kostet uns zusätzlich Kraft. Wer nach Osten fliegt, muss vor allem eines beachten: Schlaf.

2. Schlafen

Wenn man in Richtung Osten gegen die Zeit fliegt, sollte man während des Flugs schlafen. Nach Westen sollte man wach bleiben. Das steht in den Ratgebern. Warum das so ist, sagen sie nicht. Meine Regel ist: Richte dich nach dem Schlafrythmus der Destination. Ich stelle meine Uhr vor Abflug auf die Ankunftszeit um und versuche mich während des Flugs wie die Menschen am Zielort zu verhalten. Das ist aber nicht zu einfach. Deshalb rate ich, bereits den Tag der Abreise schlaftechnisch zu planen: Wann sollte ich aufstehen? Flug nach Osten: wenig Schlaf zuvor, dass man müde in den Flieger steigt, nach Westen umgekehrt. Die Ratgeber erwähnen alle, dass die meisten Leute im Flieger sowieso nicht schlafen können. Wer unter keinen Umständen im Flieger ein Auge zudrücken kann, dem sei angeraten so ausgeschlafen wie möglich in den Flieger zu steigen und sich dann am Zielort halt anzupassen.

Mein Mittel für Schlaf: einen guten Schluck Alkohol zum Essen an Bord. Zudem nehme ich (wenn ich komplett aus dem Zeitrythmus bin) eine Melatonin-Tablette (in Asien und Amerika erhältlich). Offensichtlich raten alle Ratgeber vom Alkohol und Schlafmitteln ab. Alkohol wirkt zu stark an Bord (aha) und trocknet den Körper aus. Ok, dann trinke ich halt viel Wasser dazu! Zu den Schlafmitteln wird gesagt, dass „dieser unnatürliche Eingriff in den Biorhythmus des Körpers sich negativ auf die Anpassung an die neuen Zeitverhältnissen auswirkt“. Ich bin weder Arzt noch Biologe. Aber ich nehm die Dinger ja, um meinen Biorhythmus unnatürlich auf die Zeitverhältnisse einzustellen. Eine andere Quelle sagt, dass Schlafmittel gar keinen Einfluss auf den Rhythmus haben. Na gut, dann lass ich das ab jetzt :-).

Weitere Schlaftipps:

  • * Socken für warme Füsse.
  • * Decke über den ganzen Körper (den Gurt über die Decke, damit man dich nicht weckt).
  • * Aufblasbares Nackenkissen, eine Augenmaske und einen Noise-Cancelling Kopfhörer.
  • * Den Fensterplatz finde ich trotz meiner 187 Zentimeter Körpergrösse den besten Ort zum Schlafen.

3. Und hier noch einmal offiziell bitte vermeiden:

  • * Alkohol.
  • * Medikamente & Schlafmittel.
  • * Einen Gangplatz und Sitznachbarn mit Blasenschwäche.

4. Nicht vergessen

  • * Der Körper muss sich anpassen! Am Ankunftsort sollte man weiter viel Wasser trinken, sich erholen und die erste Nacht viel schlafen. Die ersten Tage sollte man sich nicht überanstregen.

Quellen:

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