Welcher Reisende stand nicht schon mal vor dem Problem, dass sein Weiter- oder Rückflug sehr früh morgens ging?In diesem Fall muss man sich entscheiden, ob man für nur wenige Stunden Schlaf eine volle NachtFlughafenschlafim Hotel bezahlen soll oder ob man die Nacht einfach durchfeiern will. Doch wie wär’s mit Möglichkeit Nummer 3: Auf dem Flughafen schlafen? Sleepinginairports.net beschäftigt sich mit diesem Thema seit 13 Jahren und hat eine eindrucksvolle Sammlung an – hoffentlich nicht immer ganz ernst gemeinten – Tipps und Tricks parat, um die Nacht auf dem Flughafen angenehm zu gestalten. Anscheinend gibt es sogar eine eingeschworene Community von „Flughafenschläfern“.

Hier also ein paar Profi-Tipps, wie man die Sache richtig angeht:

  • 1) Immer einen Plan B haben: Es gibt einige Flughäfen-Angestellte, denen es keine Freude bereitet, schlafende Fluggäste in ihren Hallen vorzufinden. Zwar werde man in 95 Prozent der Fälle nicht aus dem Gebäude geworfen, schreibt sleepinginairports, man solle aber darauf vorbereitet sein, dass das Flughafen-Personal das Flugticket sehen will und wissen möchte, wieso man nicht in einem Hotel schläft wie normale Menschen.
  • 2) Seid immer darauf vorbereitet, dass euer Flug annulliert wird. Euer Flughafen-Notfallkit sollte deshalb folgendes enthalten:

  • * eine billige Luftmatratze
  • * Augenbinde und Ohrstöpsel
  • * Wasser und Snacks
  • * etwas zum Lesen
  • * ein MP3-Gerät
  • * einen Wecker oder Stift und Zettel: Darauf schreibt man die Uhrzeit, zu der man gerne geweckt werden möchte, und klebt sich den Zettel auf den Körper – laut sleepinginairports.net klappt’s!
  • * eine Airline-Decke und ein Kissen, die man sich beim letzten Flug „geliehen“ hat
  • * Desinfektionstücher
  • * Toilettenpapier
  • * Wicks VapoRub: Einfach unter die Nase reiben, damit bleibt man vor unangenehmen Gerüche verschont
  • * einen Multistecker: Damit macht man sich offenbar Freunde fürs Leben. Denn so muss man sich mit den anderen Flughafenschläfern nicht um einzelne Steckdosen streiten, um seine Elektrogeräte aufzuladen
  • * einen Fotoapparat, um das Erlebnis festzuhalten
  • * Kartenspiele oder eine „Twister“-Matte. Falls man keine Spiele zur Hand habe, könne man sich auch mit Gepäck-Trolleys und Flughafen-Rollstühlen vergnügen.
  • 3) Besetzt euren Platz möglichst früh: Anscheinend können manche Flughäfen (z.B. London-Stansted) zur Haupt-Flughafenschläfer-Saison bereits um 22 Uhr Flüchtlingslagern ähneln.
  • 4) Erkundet den Flughafen: Auch wenn ihr von Terminal A abfliegt, könnt ihr in Terminal C schlafen. Kriterien, die es bei der Wahl des perfekten Schlafplatzes zu beachten gibt, sind: Sitzgelegenheiten, Temperatur, Menge und Lautstärke der Durchsagen und Durchgangsverkehr von anderen Fluggästen.
  • 5) Tut unschuldig: Auch wenn ihr Profi-Flughafenschläfer seid, zeigt es nicht. Benehmt euch, als ob ihr wirklich nicht da sein wollt und es einfach keinen Ort gibt, wo ihr hin könnt. Weinen soll helfen…
  • So, das war’s fürs Erste. Auf dem Flughafen zu schlafen, scheint ja anstrengender zu sein, als man meint. Tipps 6 bis 10 findet ihr im nächsten Teil.

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