Wie gestern dem „Spiegel“ zu entnehmen war, hat auch Ryanair die „Auswirkungen von teurem Kerosin und der Finanzkrise zu spüren bekommen“. Der Billigflieger will den massiven Gewinneinbrüchen nun mit noch billigeren Tickets trotzen. Der Durchschnittspreis für ein Ticket fiel im letzten Halbjahr um 4 Prozent und lag damit bei 47 Euro. In den kommenden Monaten sollen die Preise bei Ryanair um weitere 15 bis 20 Prozent sinken, teilte das irische Unternehmen mit. Der fallende Ölpreis soll dabei die Verluste durch die Ticketreduzierungen auffangen. „Wenn die Ölpreise im kommenden Jahr bei etwa 80 Dollar pro Barrel bleiben, dann werden sich unsere Gewinne stark erholen“, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary.

Bereits im letzten Jahr hatte Ryanair angekündigt, auch bald Billigflüge in die USA anzubieten. An diesen Plänen hält Ryanair weiter fest. Bedingung für die USA-Flüge zu Spottpreisen: der Erwerb billiger Langstreckenmaschinen von Konkurrenz-Airlines. Ryanair-Chef Michael O’Leary hatte am Wochenende der BBC in einem Interview erklärt, dass Ryanair Tickets in die USA für 10 Euro anbieten will.

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