Ägypten besteht zu 95 Prozent aus Wüste. Wer das Land bereisen will, ist daher gut beraten, sich ein eigenes Kamel zu kaufen und eine Landkarte, in der alle Oasen eingezeichnet sind.

Wo bitte geht's denn hier durch???

(Montage: Stefanie Theil)

Spass beiseite, auch in Ägypten gibt es ein öffentliches Verkehrssystem. Die Landeshauptstadt Kairo hat sogar eine recht gepflegte und pünktliche Metro. Auch Busse verkehren hier, allerdings recht unpünktlich und permanent überfüllt. Züge gibt es ebenfalls. Wer deshalb lieber aufs Taxi umsteigen will, sollte sich auf einen sehr chaotischen Fahrstil gefasst machen und immer den Gedanken im Kopf haben, dass der (Kamikaze-)Fahrer möglicherweise auch heil am Ziel ankommen möchte. Dafür ist Taxi fahren sehr günstig – vorausgesetzt man macht den Preis vor der Fahrt aus.

Verkehrschaos in KairoEs besteht auch die Möglichkeit, ein Taxi für einen ganzen Tag zu mieten. Die Taxifahrer sind für solche Arrangements oft sehr dankbar. Erwartet aber nicht, dass der Fahrer zu einer bestimmten Uhrzeit früh am Morgen vor eurem Hotel steht. Besser: Losgehen, Taxi suchen, Preis aushandeln und sich dann den ganzen Tag rumkutschieren lassen, beispielsweise zu den Pyramiden von Gizeh. Ach ja, bevor ich es vergesse: Die meisten Taxis sind nicht klimatisiert, dafür kann man die Fenster runterkurbeln, um Luft und Staub Einlass zu gewähren.

Ständig überfüllte Busse

(Foto: Keystone / Amr Nabil)

Wer nicht nur in Kairo bleiben möchte, sondern durchs ganze Land oder sogar in die Nachbarstaaten reisen will, kann das mit dem Überlandbus tun. Nur Luxus sollte man hierbei nicht erwarten. Je nach Busgesellschaft reichen die Gefährte von modern bis recht klapprig, wenigstens sind auf längeren Strecken die meisten Busse klimatisiert. Alternativ kann man sich einen Mietwagen leihen. Avis, Europcar und Hertz haben mindestens eine Zweigstelle am Flughafen, es lohnt sich aber, den Mietwagen im Vorherein zu reservieren. Nur geübte Fahrer sollten auf diese Variante zurückgreifen, denn der Verkehr in Ägypten unterliegt kaum den normalen Verkehrsregeln – und ich möchte ehrlich gesagt auch nicht mit einer Reifenpanne auf der Wüstenstrasse stehen…

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Kommentare

  • Martin

    Apropos Egypten. Wer in der Innerschweiz oder nahe wohnt und noch nie dort war, dem kann ich als Vorgeschmack die Veranstaltungen des RETURN OF THE LIGHT – Zyklus nahelegen: Der erste Teil, heisst RETURN OF THE LIGHT. Er wurde schon mal durchgeführt, damals noch im Topas, dann aber abgebrochen. Ich war und kann sagen, ich würde wieder gehen. Ich und andere Egypten-Änhanger wollen, dass das Ritual vollendet wird. Unter http://www.metalwarriors.ch habe ich das neue Metal Warrior Journal abonniert (kostenlos!) und bin gespannt, wann es kommt, vielleicht steht darin neues, ich kann es Euch an selber stelle posten, falls gewünscht.

    17. Februar 2009 at 16:37

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