Mein Kollege Rico Wyder erörterte letzthin, wie man das Boarding beim Fliegen beschleunigen könnte. Diese Frage stelle ich mir bei fast jedem Ein- (und analog gelegentlich auch beim Aus-)steigen selber. Dass dieses offensichtliche Problem von den allermeisten Fluggesellschaften noch nicht wirklich gelöst worden ist, lässt meines Erachtens nur einen Schluss zu: Es ist so beabsichtigt. Wahrscheinlich soll es einen Anreiz dazu bieten, dem Einsteigefiasko dadurch zu entkommen, dass man das nächste Mal Business Class bucht.

Foto: WikimediaCommons; Mattes.

Ich habe keine Daten, wieviele Prozent der Passagiere pro Maschine zum ersten Mal oder zum ersten Mal nach langer Zeit wieder fliegen. Doch habe ich gemessen an meinen eigenen Beobachtungen das Gefühl, es sind im Schnitt über zehn Prozent. Zudem habe ich selbst viele Verwandte, die in ihrem bisherigen Leben noch nie oder maximal alle zehn Jahre einmal geflogen sind – Ballonfahrten nicht miteingerechnet 😉

Mit zahlreichen Jungfern- oder Schonlangenichtmehrgeflogen-Passagieren würde sich wohl auch die intelligenteste Einsteigemethode kaum durchsetzen lassen. Womit wir wieder beim vom Leser Florian erwähnten Faktor „Mensch“ angelangt wären.
Individuell lässt sich das Boarding, wie angetönt, ziemlich einfach beschleunigen: man verfügt über eine Vielfliegerkarte – was jedoch einiges an Anlaufzeit erfordert – oder man sitzt vorne. Diejenige Firma, welche einem diesen teuren Spass seit langem am günstigsten ermöglicht, heisst vorne-sitzen.de. Oft gibt es die haarsträubendsten Kombinationen oder Routen, doch wenn der Weg, der (Einsteige-)Komfort und die Meilen das Ziel sind, dann nichts wie los mit vorne einsteigen!

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