Unabhängig der geografischen Gegebenheiten wird das Weihnachtsfest am 24., respektive am 25. Dezember gefeiert. Das je nach Aufenthaltsort Palmen statt Tannen die Szenerie prägen, ist nicht überraschend. Erstaunen mag jedoch, dass sich Traditionen und Gebräuche zum Fest der Liebe ziemlich stark unterscheiden. Während wir den geschmückten Tannenbaum besingen, werden in einer Region Spaniens kleine Holzmännchen niedergestreckt.

Die britische Zeitung „Telegraph“ hat kürzlich in einem Artikel solche Gebräuche zusammen getragen. Einige davon wollen wir dir nicht vorenthalten.

 

Spanien

Bizarrer geht’s kaum – der katalonische Brauch „caga tió“ (wörtlich „Scheiss Holzklotz“) umfasst ein aus einem kleinen Holzklotz gebasteltes Männchen. Oftmals mit einem Grinsen bemalt und eine rote Mütze tragend. Dieses wird während der Vorweihnachtszeit mit Früchten und Süssigkeiten gefüttert. Am Weihnachsabend selbst wird das arme Ding mit Stöcken zusammengeschlagen, während die ganze Familie das Holzmännchen singend dazu auffordert, die Süssigkeiten auszuscheissen.

https://www.flickr.com/photos/valkyrieh116/3111553751/sizes/z/class="alignnone

 

Venezuala

In Caracas, der Haupstadt Venezuelas, ist es Brauch sich während den Festtagen auf Rollschuhen zum Frühgottesdienst zu begeben. Dafür werden extra die Strassen geräumt und geputzt, dass die Gläubiger auch möglichst hindernisfrei und sicher in die Kirche kommen.

 

Ukraine

Zusätzlich zu dem herkömmlichen Schmuck werden in der Ukraine die Weihnachtsbäume noch mit einer künstlichen Spinne und dem dazugehörigen Netz geschmückt. Der Ursprung liegt in einer alten Erzählung. Eine alte Frau konnte sich keinen Weihnachtsschmuck leisten. Am Weihnachtsmorgen erwachte sie und entdeckt, dass eine Spinne den Baum mit einem herrlichen, funkelnden Netz verziert hatte.

  

Tschechische Republik

Tschechische Frauen gebrauchen während Weihnachten ein simples Ritual um festzustellen, wie erfolgreich sich ihr Liebesleben im Folgejahr gestalten wird. Unverheiratete Frauen stellen sich mit dem Rücken zur Haustür und werfen einen Schuh über ihre Schulter. Landet der Schuh mit der Spitze zur Tür gerichtet, wird sie innerhalb des nächsten Jahres heiraten.

 

Mexiko

Jeden 23. Dezember strömen Tausende Einwohner Oaxacas zum Hauptplatz der Stadt. Zu sehen gibt es Skulpturen geschnitzt aus Radieschen. Krippen- und Weihnachtssujets sind die dominierenden Themen. Der Schöpfer der Siegerskulptur findet sich am nächsten Morgen in der Zeitung abgebildet.

 

Weitere Bräuche und Traditionen finden sich im eingangs erwähnten „Telegraph“-Artikel.

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