Fluggesellschaften, ja der Tourismus allgemein, leiden immer sehr stark unter Wirtschaftskrisen. Meist boomt dann der Heimtourismus. Anstatt in die Ferien zu fliegen, besucht man die eigene Heimat. Doch auch das scheint in der Krise anders zu sein, wie der „Tagesanzeiger“ schreibt. Die Schweizer werden das Ausbleiben ausländischer Touristen kaum wettmachen können. Doch Schweiz Tourismus bleibt zuversichtlich dank „ermutigender Zeichen“ in den vergangenen Monaten. Viel verspricht man sich aus China und Russland. Zudem steht man im internationalen Vergleich als krisenresistenter da.

Ryanair vor einem rauen Winter

Die Krise scheint auch der Billigairline Ryanair einen kalten Wind ins Gesicht zu wehen. Die Airline hat gerade ihre Halbjahreszahlen veröffentlicht. Zwar profitierte sie von dem tiefen Ölpreis in den vergangenen Monaten, sagt aber selber, dass sie sich für die Wintermonate warm anziehen muss. Der Ölpreis steigt nun längerfristig wieder an, und die eigenen Sparziele kommen erschwerend zu fallenden Ticketpreisen hinzu. Die Airline rechnet mit einem Verlust für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres. Zudem schreibt sie in der Medienmitteilung, dass sie die Geschäftsbeziehungen mit Flugzeughersteller Boeing gefärdet sieht, falls die Sparziele nicht eingehalten werden können.
Es bleibt abzuwarten, wie sich andere Fluglinien in der Krise schlagen werden. Der Preiskampf für die Wintersaison und auch fürs neue Jahr 2010 hat auf jeden Fall bereits begonnen.

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Kommentare

  • Katty Reichmann

    Und ist das nicht eigentlich eine gute Möglichkeit, die eigene Heimat zu erforschen! 🙂 Und sehr günstig dabei!

    12. November 2009 at 16:43

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