Eine Städtereise nach Wien geht einher mit einer Menge Kalorien. Vergangene Woche habe ich beschrieben, wo man tagsüber „kulinarisches Sightseeing“ betreiben kann. Nun geht es weiter mit meinen Kulinarik-Tipps für die Stunden nach dem Sonnenuntergang. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Am besten gefallen haben mir in Wien die „Beisln“. Die Beisln sind ähnlich wie die britischen Pubs: kleine, unkomplizierte Wirtshäuser mit einer grossen Auswahl an Alkohol. Wie gut, dass mein neues – und erstes – Lieblingsbeisl direkt neben unserem (empfehlenswerten!) Hotel liegt: Das „A Bar Shabu“ in der Rotensterngasse 8 im 2. Bezirk. Die Einrichtung ist simpel und kreativ, der Pool-Tisch wurde kurzerhand zum Tisch umfunktioniert, an den Wänden hängen alte Sitzkissen und das Hinterzimmer sieht eher aus wie das Wohnzimmer einer Studenten-WG. Perfekt für einen Absacker vorm Schlafengehen.

Mehr Trubel als im Quartier-Beisl findet man im Bermuda-Dreieck. Das belebte Eck liegt zwischen Stephansdom und Donaukanal und besteht nur aus wenigen Gassen. Zuerst mal wollen wir etwas essen und kehren im „Kuchldragoner“ ein. Das Lokal war das erste im Bermuda-Dreieck und wurde 1973 eröffnet. Der Speisekarte entnehmen wir, dass das Lokal in den Anfangszeiten nur dank den regelmässigen Redaktionssitzungen des Nachrichtenmagazins „Profil“ überleben konnte. Später erst habe sich aus dem Kuchldragoner ein Szenelokal entwickelt.

Nach sättigenden Käsenockerln machen wir uns auf in ein weiteres Pionierlokal des Bermuda-Dreiecks: in den „Roten Engel“. Die Bar gehört seit über 20 Jahren zur Szene, ist innen aber nicht allzu spektakulär. Als Alternative kann man ins nicht weniger legendäre „Krah-Krah“ direkt gegenüber gehen. Bis 23 Uhr haben die Lokale auch Aussenbetrieb. Danach werden die Tische und Bänke hineingenommen, und die Gassen werden ruhig.

Mehr Ferienfeeling gibt’s im City-Beach „Sand in the City“ nahe dem Stadtpark. Rund um Sand, Tische und Liegestühle stehen hier Bars, die exotische Cocktails und Snacks anbieten. Einen weiteren City Beach gibt’s übrigens direkt am Donaukanal gegenüber dem Schwedenplatz.

Ähnlich zu geht es auf der Donauinsel fernab des Zentrums im Wiener Norden. Die Donauinsel ist im Sommer Wiens Freizeitzentrum Nummer 1 mit kilometerlangen Stränden, Rad- und Joggingwegen und vielen Bars und Lokalen direkt am Fluss. Hier isst man wienerisch, aber auch griechisch oder mexikanisch. Besonders viel los ist auf der Donauinsel am Donauinselfest, das Ende Juni stattfindet.

In der Nähe ist zudem der 252 Meter hohe Donauturm, das höchste Gebäude Wiens. Für 6.90 Euro kann man die spektakuläre Aussicht über Wien und Umgebung geniessen: Entweder von der luftigen Aussichtsplattform aus oder gemütlich vom sich drehenden Café bei Strudel und Melange, während am Fusse des Turms im Donaupark die Wiener Picknicken, Fussballspielen oder Grillieren. Um diese Freizeitgegend sind sie richtig zu beneiden…

Hoteltipp: Ebookers.ch hat 178 Hotels in Wien im Angebot. Ich persönlich kann das Hotel „Imlauer“ wärmstens empfehlen. Es hat vier Sterne; das Stadtzentrum befindet sich in Laufweite.

Alle Fotos: Andrea Schmits.

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