Die Angst geht um. Die Angst vor einer wirtschaftlichen Krise, dass die Arbeitsplätze nicht mehr sicher sind, dass es mit dem Wohlstand bachab geht, dass man sich – nachdem man drei, vier Jahre in Saus und Braus gelebt hat (wer erinnert sich noch an den letzten massiven Dämpfer von 2000/01?) – nicht mehr gar so viel leisten kann…

Doch halt! Krise im Bereich des Konsums? Entschieden nein, hiess in den letzten Tagen in allen Medien. Zwar erwarten alle ein Abschwächen der grossen Investitionen, aber im Privatkonsum würde gekauft wie eh und je. Klar ist auf jeden Fall, dass (neben der Exportwirtschaft) der Privatkonsum die Schweizer Wirtschaft stützt.

Und deshalb kann man heute im NEWS auch wieder lesen, dass Ferien zum Jahresende beliebt seien, „vor allem die Langstreckendestinationen an die Wärme seien gefragt“, so NEWS. Aha, das scheint nach Flucht zu tönen: à la so weit wie möglich weg, die Probleme hinter einen lassen…

Die Reisebranche gehört (noch) nicht zu den Leidtragenden der wirtschaftlichen Misere. Dies vor allem, weil der moderne Mensch die Globalisierung in all ihren Zügen akzteptiert – und eben für seine Zwecke nützt.

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