Der Drei-Generationen-Urlaub liege im Trend, konstatieren Tourismusexperten und Zukunftsforscher (fast) jedes Jahr aufs Neue. Ob das wirklich stimmt oder ob Ferien mit den Grosseltern (=Babysittern?) für junge Eltern nicht eher eine Konstante ist, weiss ich nicht. Dennoch hat die Deutsche Presseagentur dpa das Thema auch in diesem Jahr wieder aufgegriffen und gibt Tipps, wie die Ferien weder für Kind, Eltern noch Grosseltern zum Albtraum werden:

  • Nicht gleich drei Wochen in einem Ferienhaus buchen! Für den Anfang reicht auch ein Wochenendurlaub. Ausserdem kann man sich in Ferienhäusern schlecht aus dem Weg gehen.
  • Schon vor den Ferien die Erwartungen aller Reisenden besprechen: Erwarten die Eltern, dass Oma und Opa jeden Tag die Kinder hüten? Wollen die Grosseltern, dass die Familie alle Ausflüge gemeinsam unternimmt?
  • Wünsche bereits im Vorfeld äussern, z.B. ein Ruhetag für die Grosseltern oder ein Tag im Freizeitpark für die Kids.
  • Regeln festlegen: Wer räumt auf? Wer kocht? Wie sehr dürfen die Grosseltern die Enkelkinder verwöhnen, und welche Regeln der Eltern sind fix?
  • Absprache und gegenseitiger Respekt: Spontane Wutausbrüche verderben die Ferienstimmung. Statt zu streiten, sollte man lieber ins nächste Restaurant gehen und sich bei einem Glas Wein beruhigen. (Gilt übrigens auch daheim;-)


Ein Grossvater mit seinem Enkel, aufgenommen in Florida.
Foto: Keystone; Brendan Fitterer.

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