Die kraftvollen Wellen an der australischen Küste haben erneut ein prominentes Opfer gefordert. Der „Island Archway“ (Foto) ist vor ein paar Tagen eingestürzt. Der über 25 Meter hohe Gesteinsbogen an der Great Ocean Road westlich von Melbourne fiel aufgrund natürlicher Einflüsse in sich zusammen: Der relativ weiche Kalkstein verwittert und verliert Jahr für Jahr an Masse und damit an Stabilität. Bereits 2005 war eine Steinformation der „Twelve Apostles“ eingestürzt.
Auch die USA verliert immer mehr beliebte Fotosujets. Anfangs August 2008 war der „Wall Arch“ im Arches National Park kollabiert. Die einen Bogen bildende Gesteinsformation war eine Hauptattraktion am Devils Garden Trail und bestimmt hunderttausend Mal auf Celluloid gebannt. Seltsam die Vorstellung, dass alle 2000 bekannten Bogen im Arches National Park eines Tages der Erosion und Erdanziehungskraft unterliegen – und zusammenbrechen werden.

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