Brasiliens Tourismuswirtschaft bleibt stabil und platziert sich auf dem ersten Rang unter den lateinamerikanischen Ländern. Das ist das Ergebnis einer Studie des World Travel & Tourism Council (WTTC), das jährlich die Tourismussektoren von 181 Ländern analysiert.

Brasilien, das im Vorjahr noch auf dem 14. Rang der grössten Tourismuswirtschaften gelegen hatte, rückte in diesem Jahr um einen Platz vor und stärkt damit seine Position im internationalen Vergleich. Unter den Ländern in Lateinamerika landet Brasilien insgesamt auf dem ersten von 19 Plätzen.

Das bekannte Wahrzeichen: der Zuckerhut. Foto: Keystone: Marcelo Sayao
Das bekannte Wahrzeichen: der Zuckerhut. Foto: Keystone: Marcelo Sayao

Die WTTC-Studie zeigt, dass die weltweite Wirtschaftkrise sich mit einem durchschnittlichen Rückgang um 3,5 Prozent des touristischen Bruttoinlandsprodukts niederschlägt. Brasiliens Tourismus hingegen bleibt den Auswertungen zufolge relativ stabil und hat 2009 lediglich einen Rückgang um 0,4 Prozent zu erwarten. Gemäss WTTC-Präsident Jean-Claude Baumgarten haben wirtschaftlich aufstrebende Länder wie Brasilien eine positive Zukunft: „Diese Länder werden eine Schlüsselrolle im weltweiten Wirtschaftswachstum nach der Krise einnehmen und Millionen von neuen Touristen aus einer wachsenden Mittelschicht in ihr Land ziehen.“

Die Studie beinhaltet auch Prognosen für die Länder, die bezüglich ihrer Besucherzahlen und Einnahmen durch den Tourismus ein stärkeres Wachstum für 2009 zu erwarten haben. In diesem Segment nimmt Brasilien den achten Rang ein.

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