„Enfant terrible“ wird er, glaube ich, gerne mal genannt: der deutsche Regisseur und Aktionskünstler Christoph Schlingensief. Neben seinen Aktionen, bei denen er beispielsweise einmal Asylbewerber bigbrother-artig in einen Container Schlingensiefsperrte (bei den Wiener Festwochen im Jahr 2000 war das), dürfte er nicht zuletzt für seine wilde Frisur bekannt sein.
In jüngster Zeit aber war der Künstler erstens wegen seiner Krebserkrankung in den Schlagzeilen. Und in allerjüngster Zeit erregte er Aufsehen, weil er trotz – oder wegen? – seiner Erkrankung noch Kraft für ein riesiges Hilfsprojekt hat: In Burkina Faso will er ein Dorf errichten – samt Opernhaus, Proberäumen, einer Schule und einer Krankenstation. Seit Monaten kämpft er um die Finanzierung, ist immer wieder vor Ort – und in dieser Woche war es nun endlich soweit: Der Grundstein für das neue Dorf inmitten des viertärmsten Landes der Welt wurde gelegt (hier ein TV-Nachrichtenbeitrag, und hier ein Artikel zur Grundsteinlegung).
Das gesamte Projekt lässt sich in Christoph Schlingensiefs Blog verfolgen. Name: Schlingenblog. Unser Link der Woche.

Tagged: Archive, Burkina Faso

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