Wer ein paar Tage im selbst ernannten „Norden Italiens“, also in München, verbringt, dem kann ich das „Louis-Hotel“ wärmstens empfehlen! Es besticht nicht nur durch seine Lage direkt am Viktualienmarkt und damit im Herzen der bayrischen Landeshauptstadt, sondern auch durch seine Liebe zum Detail: Die Schränke auf den Zimmern haben die Form von Reisekoffern, statt greller Neondeckenlampen sorgen viele kleine Stehlampen für warmes Licht, die Badspiegel werden beheizt (Das dürfte jeder Frau gefallen!), sodass man nach dem Duschen direkt die Camouflage auflegen kann, und über die Seitenwände und die Decke wurden schmale Bänder aus Stuck gelegt. Jedes der 72 Zimmer sieht dabei etwas anders aus. (Weitere Details hat beispielsweise die „Süddeutsche Zeitung“ beschrieben.)

(Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Das Hotel wurde erst im Herbst dieses Jahres eröffnet. Warum es aber „Louis“ heisst, das soll im Legendär-Ungefähren bleiben: „Louis ist ein Weltreisender. Er legt grossen Wert auf liebevolle Details und hochwertige Materialen. Er liebt schöne Hotels und ist in ihnen zu Hause. Mit einem Augenzwinkern ist der Name Louis als Brücke zum Schöngeistigen, wie es auch von König Ludwig gepflegt wurde, zu verstehen“, heisst es zart getextet auf der Website.

Wer im „Louis“ nicht nächtigen will, der sollte aber auf jeden Fall einmal im Hotel-Restaurant „Emiko“ vorbeischauen und sich durch dessen japanische Karte probieren (die „Süddeutsche“ spricht sogar von „kulinarischer Feuerkraft“). Oder man legt am Nachmittag eine Shopping-Pause ein und lässt es sich während der „Asian Teatime“ von 14:30 Uhr bis 17 Uhr gutgehen.

Tagged: Archive, Deutschland

Kommentare

  • Sven

    Hallo, Katja, vielen Dank für deinen Artikel über das Louis Hotel München. Das Hotel ist wirklich, wie du es beschreibst: detailverliebt, aber keinesfalls altmodisch oder bieder. Ich kann jedem München-Reisenden empfehlen, im Louis Hotel München zu übernachten.

    24. August 2010 at 16:29

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