In Berlin ist so langsam zusammengewachsen, was zusammengehört, und so bilden auch die Berliner Opernhäuser mittlerweile ein der Millionenstadt gebührendes, rundes Angebot mit Darbietungen auf Weltniveau.

Doch Berlin wäre nicht Berlin, wenn nicht mindestens ein Superlativ in diesem Kulturangebot versteckt wäre: Weltweit einmalig sind drei grosse Opernhäuser in einer Stadt. Berlin bietet Opernfans mit der Deutschen Oper, der Staatsoper Unter den Linden und der Komischen Oper eine einzigartige Musik-Bandbreite. Und die ist immer eine Reise wert.

  • * Die Deutsche Oper Berlin ist das grösste Musiktheater der Stadt und eines der modernsten in Europa dazu. Mit seinen zwei viel beachteten Tannhäuser-Dirigaten gibt der Schotte Donald Runnicles Ende September seinen Einstand als neuer Generalmusikdirektor. Richard Wagner wird im Mittelpunkt der gesamten Saison 2009/2010 stehen: Ihm sind auch die Festwochen vom 22. November 2009 bis zum 21. Februar 2010 gewidmet. Daneben kommen auch Werke von Strauss, Rossini und Verdi zur Aufführung.
  • * Internationalen Rang geniesst auch die Staatsoper Unter den Linden, die das älteste Opernhaus der deutschen Hauptstadt ist. Hochkarätig ist hier nicht nur das Musikprogramm, es ist vor allem der seit 1992 hier tätige, renommierte Generalmusikdirektor Daniel Barenboim, der die Zuschauer anzieht. Seine beliebten Matinees gehen 2009/2010 bereits in ihre dritte Saison. An fünf Sonntagen tritt Barenboim dann mit vielfältigen Programmen mal als Liedbegleiter, mal als Kammermusikpartner und dann wieder als Dirigent gemeinsam mit prominenten Sängern und Solo-Musikern sowie Instrumentalisten der Staatskapelle auf.  Auch Freunde des Musikdramas kommen in der Staatsoper Unter den Linden auf ihre Kosten. Neben dem umfangreichen Repertoire mit bekannten Opernwerken wird es in der neuen Spielzeit einige Premieren wie „Die Fledermaus“ von Johann Strauss, „Agrippina“ von Georg Friedrich Händel oder „Simone Boccanegra“ von Giuseppe Verdi geben.
  • * 2007 kürte die Zeitschrift „Opernwelt“ die Komische Oper Berlin zum „Opernhaus des Jahres“ – eine beachtenswerte Auszeichnung. Das Haus steht für zeitgemässes und lebendiges Musiktheater. Eine Besonderheit im internationalen Opernbetrieb stellt die Maxime dar, dass alle Opern in deutscher Sprache aufgeführt werden. Vor allem das junge Publikum hat in der Komischen Oper einen hohen Stellenwert. Darum wird in der Spielzeit 2009/2010 die Familienoper „Die rote Zora“ wild, bunt, fantasievoll und spannend in Szene gesetzt. In der beginnenden Spielzeit sind die Zuschauer ausserdem eingeladen, bekannte Werke wie Giuseppe Verdis „Rigoletto“ oder Ludwig van Beethovens „Fidelio“ neu zu entdecken.

Tagged: Archive, Deutschland

Kommentare

  • Julia

    Mit der Staatskapelle Berlin kan man jetzt sogar auf Tournee gehen! Unter staatskapelle.wordpress.com schreiben die musiker von ihren Erlebnissen auf der aktuellen Tournee mit Daniel Barenboim.

    2. Februar 2010 at 12:32

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