Sachsens Glanz und Gloria, die Landeshauptstadt Dresden, sie eignet sich vor allem für kulturell Interessierte als Destination. Schon allein in den Staatlichen Kunstsammlungen, zu denen beispielsweise die Sammlung der Alten und die Galerie der Neuen Meister zählen, könnte man Tage verbringen. Doch neben diesen „Mega-Museen“ tun sich auch ein paar kleine Expositionen auf, für die man nicht mehrere Tage einrechnen muss, die einem aber dennoch einen bleibenden Eindruck eines Themas vermitteln.

So hat mir ein Bekannter vor Kurzem vom „Museum der Dresdner Romantik“ erzählt, das ich bislang gar nicht kannte. Es befindet sich in der Dresdner Neustadt, genauer gesagt in der Hauptstrasse 13, unweit der Dreikönigskirche. Das Museum trägt den Beinamen „Kügelgenhaus“, da der Porträt- und Historienmaler Gerhard von Kügelgen (1772 – 1820) viele Jahre dort lebte. Zu seinem Freundeskreis gehörten Maler, Gelehrte, Dichter und Musiker, und berühmte Gäste wie Johann Wolfgang von Goethe und Carl Maria von Weber waren nicht selten.
Im Kügelgenhaus können heute neun Räume besichtigt werden. Die Ausstellung zeichnet die Epoche der Romantik nach; gewürdigt werden Vertreter wie Ludwig Tieck, Novalis, die Brüder Schlegel, Wilhelm Heinrich Wackenroder. Vor allem aber liefert die originalgetreue Innenausstattung einen authentischen Eindruck von der damaligen Zeit und dem Leben in ihr. Ein Abstecher lohnt sich also!

  • Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
  • Eintritt: 3 Euro bzw. 2 Euro (ermässigt). Freitags (ausser an Feiertagen) ist der Eintritt ab 13 Uhr gratis.

Tagged: Archive, Deutschland

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