Die Ausstellung „Richard Avedon – Fotografien 1946–2004“ würdigt die Arbeit des weltweit berühmten Modefotografs. Noch bis zum 19. Januar 2009 können im Berliner Gropius-Bau über 250 Werke bestaunt werden. Richard Avedon revolutionierte die Modefotografie, indem er die Models nicht in Studios, sondern „on location“ ablichtete. Weltweite Berühmtheit erlangte er 1948 mit der Fotografie des Models Dovima zwischen zwei Elefanten. Er arbeitete aber auch mit Schauspielern, Politikern uns Sängern zusammen – u.a. schuf er grandiose Porträts von Katherine Hepburn, Audrey Hepburn, Humphrey Bogart, Brigitte Bardot, Marilyn Monroe, Buster Keaton, Charles Chaplin, Truman Capote, Henry Kissinger, Dwight D. Eisenhower und den Beatles. Das letzte Bild des 2004 verstorbenen Künstlers zeigt die isländische Sängerin Björk.

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Kommentare

  • Carlo Schüller - Fotograf

    Ich bin ein Fan von Richard Avedons Arbeit. Er hat die Fotografie meiner Meinung nach aufs Wesentliche reduziert: das Motiv. Insbedondere sein einzigartiger Portraits-Stil mit dem weissen Hintergrund (z.B. aus „the american west“). Die Protagonisten strahlen mit unglaublicher Intensität. Seltenst habe ich die Kraft dieser Bilder bei anderen Fotografen gespürt.

    31. Dezember 2008 at 15:21
  • Rosemarie

    Richard Avedons Arbeit habe ich kennengelernt durch die Bilderfolge seines sterbenden Vaters.

    Mich beeindruckte die Art und Weise, wie er sich des Themas des menschlichen Verfalls einer geliebten Person annahm: Er beschönigte nichts.Dadurch erzielte er eine besondere Klarheit.

    In dieser Weise empfinde ich seine Arbeiten als hilfreich das Sterben als eine Seite des Lebens kennenzulernen und die Auseinandersetzung damit zu fördern.

    Durch die Ausdrucksstärke der Portraits gelangen Menschen schnell sehr nah an ihre Emotionen, ihre Vorurteile und Ängste, wie ich bei einem Themenabend zur Sterbebegleitung beobachten konnte. Damit wurde die Frage nach dem Umgang mit dem Sterben nicht kognitiv und abstrakt, sondern auch gleich emotional erfahrbar.

    25. Februar 2009 at 14:28

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