Berlin gilt als die angesagte Stadt in Deutschland. Irgendwie wollen alle dorthin, um zu arbeiten (und sich am Abend zu vergnügen). Besonders für Leute aus dem Medienbereich scheint Berlin eine magische Anziehungskraft zu besitzen und wenn ich wählen könnte, würde ich auch gern mal für ein, zwei Jahre meinen Schreibtisch in Hauptstadt des Landes verlegen. Wer mit dem Flugzeug nach Berlin kommt, wird beim Anflug recht überrascht sein. Berlin, die Stadt, in der der Bär tobt, sieht nämlich aus der Luft gar nicht wie ein einziges Häusermeer aus. Weite Seen, Parks und Wälder sind von oben zu beobachten.

Brandenburger Tor

(Foto: Keystone AP / Markus Schreiber)

Wer Berlin nach Kultur durchforstet, wird mehr als fündig werden. Ich habe die Abende, die ich in Berlin verbracht habe, meistens als Stress empfunden. Es gibt einfach zu viele Angebote und man kann sich kaum entscheiden. Bei 135 Theatern und Bühnen, drei Opernhäuser und dazu noch eine Vielzahl von Varietés und Musical-Häusern erstickt man schon fast im Kulturangebot. Ein besonderes Highlight ist aber der Besuch bei den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle (für alle die, die den Film „Rhythm is it“ gesehen haben).

Ein Sonntag im Museum? In Berlin auch kein Problem. Die Berliner Museen beherbergen Schätze der Weltkultur wie den Pergamonaltar oder Nofretete, die schönste „Berlinerin“, wie es heisst. Filmfreaks empfehle ich das Filmmuseum am Potsdamer Platz. Hier ist u.a. der Nachlass Marlene Dietrichs zu bestaunen. Wer mehr Zeit hat, sollte es nicht versäumen, den Filmpark Babelsberg vor den Toren Berlins zu besuchen, allein das 4D-Actionkino ist einen Besuch wert, so wie auch die Sandmannausstellung, die Gärten des Kleinen Mucks, der Spielplatz Dschungelabenteuer und viele Attraktionen mehr.

Shopping-Freunde kommen in Berlin selbstverständlich auch auf ihre Kosten. Drei grosse Einkaufsmeilen locken den Geldbeutel aus der Tasche: der Kurfürstendamm, die Friedrichsstrasse und das Areal am Potsdamer Platz. Hier findet man auch zahlreiche Gourmet-Restaurants.

Was ihr in Berlin sonst noch besuchen solltet:

Brandenburger Tor
Das Tor ist der Eintritt zum historischen Berlin. Es wurde von Langhans entworfen und 1791 als eins von 14 Stadttoren zu jener Zeit eröffnet. Heute steht als Symbol für die Deutsche Einheit.

East-Side-Gallery
Mehr als 100 Bilder von Künstlern aus der ganzen Welt formen den 1,3 Kilometer langen Abschnitt der Berliner Mauer. Adresse: Mühlenstraße, Friedrichshain.

Alexanderplatz
Er ist der erste „Grossplatz“ in Berlin und hiess ursprünglich Ochsenmarkt, wurde dann aber zu Ehren des Besuchs von Zar Alexander 1805 umbenannt. Bereits in den 1920er Jahren sollte er in einen Ort mit Weltstadtflair umgewandelt werden. Auf dem Alex befinden sich die Weltzeituhr sowie der Brunnen der Völkerfreundschaft und der Fernsehturm.

Fernsehturm
Der Aussichtsturm ist das Wahrzeichen Berlins. Er befindet sich auf dem Alexanderplatz und ist 368 hoch. Oben befindet sich ein Drehrestaurant, das über einen Lift erreicht werden kann.

Reichstagsgebäude
Das Gebäude ist Ausflugsziel vieler Schulklassen. Mit etwas Glück trifft man hier auf Politprominenz. Von der Kuppel aus hat man einen Überblick über Berlin und die Deutsche Bundespolitik.
Adresse: Platz der Republik.

Tagged: Archive, Deutschland

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