Die Nordseebrandung rauscht an breite, weisse Strände. Von sattgrünen Deichkronen schaut man in der Ferne vorbeiziehenden Schiffen nach, träumt den Fernwehtraum von fremden Ufern hinter dem Horizont. Sonne tanken, Salzluft atmen, vom Wind ordentlich durchpusten lassen – ein Urlaub an der Nordseeküste rund um die Elbmündung ist Balsam für Körper und Seele. 

Neuwerk
Reif für die Insel? Diese lässt sich, wie auch hier schon einmal beschrieben, zu Fuss erreichen. Und wer will, kann im 700 Jahre alten Leuchtturm übernachten, der gleichzeitig Hamburgs ältestes Gebäude ist. Seemannsgarn? Geht nicht? Geht doch! Von Cuxhaven aus kann man bei Niedrigwasser durchs Watt zu Hamburgs Insel in der Nordsee wandern. Wem das nicht so ganz geheuer ist, der kann Neuwerk bei Hochwasser ganz bequem mit dem Schiff von Cuxhaven aus erreichen.

Helgoland
Der rote Fels in der Brandung ist Deutschlands einzige Hochseeinsel und liegt 70 Kilometer vor der Küste.
Die Bezeichnung Helgolands als „roter Fels“ kommt nicht von Ungefähr.

Helgoland ist eine Insel der Superlative mit der reinsten Luft und den wenigsten Pollen Deutschlands. Sie gehört obendrein zu den deutschlandweit sonnenreichsten Orten. Überdies wird Helgoland auch scherzhaft der „Butterfelsen“ genannt, denn die Insel ist ein zoll- und mehrwertsteuerfreies Shoppingparadies und ein gutes Ziel für Butterfahrten.

Cuxhaven
Mehr als zehn Kilometer weissen, breiten Sandstrand bieten Cuxhavens Kurteile Döse, Duhnen und Sahlenburg. Zu Gast sein bei „Jan Cux“ heisst: Ankommen, auspacken, ab in den Strandkorb und die frische Nordseeluft geniessen! Cuxhavens Strand ist kinderfreundlich, das Wasser niedrig am flach abfallenden Strand. Hier können die Kids gefahrlos im seichten Wasser spielen und am Strand herumbuddeln. Und die „Grossen“ dürfen den fast hypnotisierend vorbeiziehenden Schiffen fröhnen. Cuxhavens Wahrzeichen Kugelbake ist Deutschlands „Lands End“ – von hier an kommt bis zu fernen Gestaden nur noch Wasser.

Nationalpark Wattenmeer
Eine der letzten unberührten Naturlandschaften Mitteleuropas schützt der Nationalpark Wattenmeer, dessen kleinster Teil, der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, rund um Cuxhaven ist.
Das Wattenmeer bei Cuxhaven. Alle Fotos: B. Jäger-Dabek

Die regelmässig im Rhythmus der Gezeiten trocken fallende und wieder überflutete Fläche des Watts ist ein äusserst vielfältiger Lebensraum, in dem es viel zu entdecken gibt. Allein hier machen gut 100’000 Zugvögel Rast, und die Biomasse des unscheinbaren Schlicks übersteigt die des Urwaldes um ein Mehrfaches. Das Wattenmeer gehört zu den vogelreichsten Regionen Mitteleuropas und ist die Kinderstube für 40 Fischarten.
Zum Nationalpark Wattenmeer gehört Unvermutetes, wie das vielfältige Leben im Schlick, Übersehenes, wie die hoch spezialisierten Pflanzen, die Salzwasser vertragen, und Spektakuläres, wie die Robben und Seehunde, die sich auf Sandbänken des Grossen Vogelsandes an der Wattkante zum Elbstrom aalen. Auf Schatzsuche kann man hier auch gehen, denn nicht nur an den Ostseestränden, sondern auch hier im Watt kann man Bernstein finden – das Gold der Ostsee.

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