Zu kalt für klassischen Wintersport? Da hätten wir etwas Wetterunabhängiges: Klettern in  der Halle. Sportklettern wird immer beliebter und das Klettern n Indoor-Anlagen boomt. Pro Jahr eröffnen zur Zeit in Deutschland etwa zehn neue Kletteranlagen, rund 180 Hallen stehen den Climbern zur Verfügung ‒ gute Voraussetzungen, um das ganze Jahr über Spannung, Nervenkitzel und Spass zu erleben, egal wie das Wetter ist.

Nordrhein-Westfalens Hochkletter-Paradiese

  • Eine besonders grosse Dichte an Kletterhallen bietet das Ruhrgebiet. Alte Industrieanlagen bilden hier eine faszinierende Kulisse für den Funsport ‒ zum Beispiel die Hochöfen im Landschaftspark Duisburg Nord. Die professionell begleitete Tour „Expedition Stahl“ beginnt in der Giesshalle II. KletterwandÜber dünne Stahlseile, wackelige Fässer und schwankende Planken geht es hinauf in Schwindelerregende Höhen. Den krönenden Abschluss bildet die Steel-Road in 50 Metern Höhe. Die Tour ist als dreistündiges Gruppenangebot ebenso buchbar wie für Einzelpersonen anbestimmten Terminen ‒ auch in den Wintermonaten.
  • Als eine der schönsten Kletterhallen Deutschlands gilt das 2.250 Quadratmeter grosse„Bergwerk“, gebaut in einer lichtdurchfluteten alten Industriehalle der Kokerei Hansa in Dortmund.
  • Die grösste Kletterhalle Deutschlands ist die „Bronx Rock“ in Wesseling zwischen Köln und Bonn mit 2.500 Quadratmetern Indoor-Kletterfläche: 300 abwechslungsreiche Kletter-Routen, kombiniert mit einem innovativen Raumkonzept, sorgen hier an bis zu 16,50 Meter hohen Wänden für „Klettern auf höchstem Niveau“.
  • Magische Berge: Klettern in Berlin

  • Mit natürlichen Klettermöglichkeiten kann Berlin nicht aufwarten ‒ dafür mit immer mehr Kletterhallen. Eine davon ist das „Magic Mountain“ im Stadtteil Wedding. Neben individuellen Besuchern empfängt die Halle auch Incentive-Gruppen mit motivierenden und Teambuilding-Programmen. Zu den Möglichkeiten des gemeinsamen Erlebniskletterns zählen zum Beispiel das „Klettergurtdomino“, der „Sprung in die Grotte“, der „Klettertango“ oder die „Gruppenpyramide“.
  • Als „etwas andere Kletterhalle in Berlin“ bezeichnet sich die „Boulderworx“ in Wilmersdorf. Fans des Bouldern, dem Klettern ohne Seil und Gurt in Absprunghöhe, kommen hier voll auf ihre Kosten. Da kein Sicherungspartner erforderlich ist, kann jeder Kletterer zum selbst gewählten Zeitpunkt individuell trainieren.
  • Klatterspass in Sachsen-Anhalt

  • Auch im Osten Deutschlands wird Kletterfans viel geboten: So gibt es im Hochseilgarten Vitzenburg, einem der grössten Hochseilgärten Ostdeutschlands, auch in der kalten Jahreszeit auf 5’000 Quadratmetern die Möglichkeit zu Nervenkitzel und Adrenalinkick. Das NOWS-Abenteuer Camp liegt unmittelbar an der Unstrut, im landschaftlich schönen Vorharzgebiet. Unter professioneller Anleitung lernen Besucher die Grundzüge der Seil- und Sicherungstechnik kennen, bevor sie in den Garten aus Pamper, Pole, Riesenschaukel und vielem mehr einsteigen. Höchste Konzentration und Körperbeherrschung werden dabei verlangt.
  • Ein besonderes Ambiente bietet das Kletterzentrum Dessau in der ehemaligen Brauerei der Stadt. Die gesamte Fläche von rund 600 Quadratmetern verteilt sich über drei Etagen mit fünf bis 25 Meter hohen Kletterwänden sowie einer Kinderkletterwand. Angeboten werden Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene sowie betreutes Klettern für Schulklassen und Gruppen.
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