Obwohl Naxos die grösste der Kykladeninseln ist, ist sie doch weitgehend unberührt geblieben, der Massentourismus ging an der Insel vorbei. So ist die Insel Naxos ein ideales Reiseziel für Touristen auf der Suche nach dem ursprünglichen Griechenland mit menschenleeren Stränden und unberührten Landschaften.


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Naxos, die ursprüngliche Kykladeninsel

Naxos ist rund 400 Quadratkilometer gross, mitten in der griechischen Ägäis gelegen und gut erreichbar. Von der bekannteren Nachbarinsel Paros ist Naxos nur durch eine Meerenge getrennt. Auf der wichtigen Strecke Piräus–Santorini ist die Fähre nach Naxos eingebunden, Flüge nach Naxos bietet die griechische Fluglinie Olympic als Inlandsflug von Athen aus.

Im idyllischen Dorf Apiranthos. Foto: Keystone; Tim Gihring.

Mit den Wanderwegen zwischen den tausend Meter hohen Granitbergen, den Hängen mit den terrassierten Feldern und dem fruchtbarem Boden, den grünen Tälern mit stillen Dörfern und klaren Flüssen im Inselinneren, ist Naxos ein Urlaubsziel, das auch für Individualisten taugt. Hier ist vieles möglich: Relaxen, Badespass, Surfen, Segeln, Mountainbiken und Wandern. Dazu erfüllt die Insel auch alle Postkartenbilder, die vom Griechenlandurlaub bestehen.

So gibt es wildromantische Küstenabschnitte mit Steilküsten im Osten von Naxos, die nach Westen hin flacher wird und in weiten Stränden ausläuft. Und natürlich findet man auf Naxos das Griechenlandbild aller Werbeprospekte: weiss gekalkte Häuser mit blauen Fenstern und Kuppeldächern vor tiefblauem Meer und dem hohen, azurblauen Himmel.

Chora, der auch „Naxos-Stadt“ genannte Inselhauptort, wird dominiert von der Burganlage aus dem 13. Jahrhundert auf dem Burgberg. Sehenswert im Inneren dieser Burgstadt ist das Museum der venezianischen Wohnkultur. Um diesen Burgberg herum zieht sich bis zum Hafen herunter die mittelalterliche Altstadt mit den engen, verwinkelten Gassen. Auf der Insel Portara vor dem Hafen finden sich die Reste des Dionysos-Tempels aus dem 6. Jahrhundert v.Chr.

Blick auf Chora. Foto: WikimediaCommons; Ildebrando.

Die schönsten Strände auf Naxos

Die Ostküste von Naxos ist fast unberührt, anders der Inselwesten. Chora ist das Zentrum des Tourismus auf Naxos, von hier bis Pirgaki ist der Tourismusbetrieb konzentriert.

Agios Prokopios am Südende der Halbinsel Stelida ist ein idealer Familienbadeort an einer weiten Bucht. Der Strand bietet eine schöne Aussicht auf die Nachbarinsel Paros und fällt flach ins Meer ab, dazu gibt es noch eine Lagune mit drei Seen. Taucher und Schnorchler finden im nahen Wrack ein tolles Tauchrevier.

Agios Prokopios. Foto: WikimediaCommons; Ildebrando.

Den wohl schönsten kilometerlangen und feinsandigen Strand auf Naxos hat Plaka an der Westküste von Naxos zu bieten. Das grosse Plus von Plaka ist der endlos erscheinende feinsandige Strand, der übergangslos in den Marangas-Strand übergeht. An diesem vielleicht schönsten Strand der Kykladen wird auch nackt gebadet. Kristallklares Wasser und ein kilometerlanger, feinsandiger Strand – hier kann man selbst in der Hochsaison noch Ruhe finden, denn je weiter man nach Süden kommt, desto leerer wird der Strand. Hinter ihm verläuft ein Gürtel mit teils grasbewachsenen Dünen. Dahinter wiederum liegen die Hotels und Pensionen jeweils mit einigem Abstand zueinander in der Landschaft verstreut.

Auch Surfer finden auf Naxos ideale Bedingungen. Die Anfänger tummeln sich bevorzugt in der Lagune neben dem Strand von Agios Georgios, der von einem Riff geschützt ist. Hier gibt es ruhiges, türkisfarbenes Wasser in einer Lagune, das ideal für Anfänger ist, aber auch einen idealen Badestrand für Familien bietet. Ansonsten bietet Agios Georgios Strandabschnitte mit bis zu drei Meter hohen Wellen, dem beständig auflandig wehenden Meltemi sei Dank. Agios Georgis ist eine reine Strandsiedlung und beginnt gleich am südlichen Rand der Inselhauptstadt Naxos-Stadt. Das touristische Leben spielt sich entlang des Strandes ab, an dem sich Tavernen, Bars und Läden aufreihen, die Hotels folgen dahinter. Zu Fuss braucht man nur zehn Minuten ins Zentrum mit dem brodelnden Nachtleben.

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