Hüte können sehr viel aussagen über die Menschen, die sie tragen: Welchen Job üben sie aus, für welches Team begeistern sie sich, aus welchem Land kommen sie…und so weiter. Verschiedenste Kulturen auf der ganzen Welt haben eine unglaubliche Vielfalt an Kopfbedeckungen erfunden. Hier ein kleiner Überblick der meistgetragenen Kopfbedeckungen der Welt.

Beret

Das Beret ist eine Kopfbedeckung aus Wollstrick, Stoff, Samt oder gefütterter Seide ohne Schirm. Es ist im 15. Jahrhundert entstanden und war ursprünglich ein Zeichen der gebildeten Stände. Das Beret gehört zur französischen Kultur und wird heutzutage auch oft von Pantomimen getragen. Es gilt zudem als beliebtes Mode-Accessoire.
French Dog

 

Fes

Der runde Hut mit dem Troddel kommt aus dem Orient und Balkan und ist benannt nach der Marokkanischen Stadt Fès. Der Fes wurde in der Türkei verboten, da er gemäss Atatürk nicht als zivilisiert galt. Er wurde deshalb durch einen normalen Hut ersetzt und wird dort heute nur noch auf Folklore-Festen getragen. Auf türkischen Bazaren findet man eine abgewandelte Form von ihnen – denn dort wird er heute oft ohne Troddel an Touristen verkauft.
Felt fezes

 

Turban

Der Turban ist wohl der einzige “Hut“, den man im Wind nicht verliert. Es gibt ihn in verschiedensten Grössen, Farben und Schattierungen, welche verschiedene Regionen wiederspiegeln. Das einzig Negative am Turban ist, dass er sehr aufwändig zu binden ist. Der Turban wird oft in Südasien, im Nahen Osten, in Arabien oder Nordafrika getragen. Oftmals haben sie nichts mit religiösem Hintergrund zu tun, sondern mit dem Stand in der Gesellschaft.
Turbans

 

Kegelförmiger Asiatischer Hut

Dieser Hut wird von verschiedensten asiatischen Nationen getragen. Er schützt sehr gut vor Regen und Sonne und ist somit ideal für Bauern, die täglich auf den Reisfeldern arbeiten. Deshalb wird der Hut auch oft „Reis-Hut“ genannt.
Calling it a day

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