Die südfranzösische Metropole liegt aus Schweizer Perspektive in einer Distanz, die sich problemlos auch für einen Wochenendtrip anbietet. Egal ob per Auto, (Nacht)zug oder Flugzeug, steht die Anreisedauer zum effektiven Aufenthalt vor Ort im Verhältnis.

Trotz ihrer Grösse ist Marseille ziemlich übersichtlich und man erhält ziemlich schnell eine gute Orientierung über die Hafenstadt. Dies liegt sicherlich auch am beschränkten U-Bahnnetz. Mit nur gerade zwei Metrolinien ist schnell ersichtlich, wo sich die „Hotspots“ der Stadt befinden.

Als schönen Einstieg in die Stadt bietet sich ein frühmorgendlicher Besuch des Hafens an. Direkt am Quai bieten die Fischer ihren Fang den Restaurantbetreibern und anderer interessierter Kundschaft zum Kauf an. Es wird lautstark gefeilscht, was von den wenigen Touristen mit Amusement verfolgt wird.

Foto: Lukas Hauden

Die Belohnung für den frühen Start in den Tag, gibt es mit einem Café au Lait und einem Croissant oder wahlweise mit einem Pain aux Chocolat. In der warmen Morgensonne sitzend, lässt sich so wunderbar der langsam erwachenden Stadt zuzuschauen.

Als weiteres Ausflugsziel, empfiehlt sich das neu gestaltete Musuemsquartier im ehemaligen alten Hafen. Im Zuge der Wahl Marseilles zu Europas Kulturhauptstadt 2013 wurde hier ein grosszügiges und schönes Museumsviertel direkt am Hafen gebaut. Hier lässt sich wohl für jeden Geschmack eine Ausstellung finden.

Foto: Lukas Hauden

Ein weiterer Besuchstipp ist das Hôtel Le Corbusier. Hier hat in den 60er Jahren der legendäre schweizerische-französische Architekt Le Corbusier ein Wohngebäude erschaffen, dass auch 50 Jahre später als topmodern bezeichnet werden kann. Auch für architektonisch weniger interessierte Besucher, lohnt sich diese Ausfahrt etwas ausserhalb des Zentrums. Vom Dach des Gebäudes lässt sich Marseille in einem 360°-Panorama bestaunen.

Foto: Lukas Hauden

Den Abend verbringt man am Besten in einem der zahlreichen Restaurants. Neben der traditionellen provenzalischen Küche gibt es durch den grossen Anteil von Einwanderern auch viele italienische, spanische, libanesische, asiatische und nordafrikanische Köstlichkeiten zu geniessen. Genug Auswahl um auch am zweiten Tag in Marseille die Qual der Wahl zu haben.

Tagged: Archive, Frankreich

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*