Die Pariser lieben ihr Baguette: 65 Zentimeter lang soll es sein, 250 Gramm leicht und etwa einen Euro billig. Die Zutaten: Weizenmehl, Hefe, Salz, Wasser et rien d’autre – das wurde 1993 durch ein Regierungsdekret gesetzlich festgelegt.
Welche Boulangerie das beste Baguette in Paris bäckt, entscheiden jedes Jahr drei Jurys, bestehend aus je fünf Experten, in einer mehrstündigen Prozedur. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 4000 Euro – und er darf ein Jahr lang jeden Morgen 20 Stangen seines Brots in den Élysée-Palast liefern.

Der Gewinner 2010 heisst Djibril Bodian, ein 33-jähriger Senegalese, der seit zwölf Jahren im Quartier Montmartre bäckt. Wer das gleiche Baguette kosten will, das auch im Brotkorb von Nicolas Sarkozy und Carla Bruni liegt, geht am besten mal in der siegreichen Bäckerei vorbei:

Le Grenier à Pain
38 rue des Abbesses
Metro: Abbesses


Foto: Keystone; Robert Ghement.

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