Die aktuelle Werbekampagne des französischen Tourismusverbands, deren Protagonisten die Verlobten Cathy und Reto sind, arbeitet auf eine liebevolle und witzige Weise mit Klischees (wir haben hier schon darüber berichtet). Wer sich das Filmchen anschaut, erkennt auf den ersten Blick diverse typische Details. Hier der Behütete mit Schnauzbart und blau-weissem Ringelshirt, da der Sternekoch mit dem berühmten Glas Rotwein, Moulin-Rouge-Tänzerinnen mit luftigen Kleidchen und der Bürgermeister mit rot-weiss-blauer Schärpe.

Und ist es nicht so, dass einem beim Nachdenken über unseren westlichen Nachbarn wirklich solche Klischees zuerst einfallen? Gleich danach kommen die schönen Frauen im Chanel-Kostüm und die Abneigung gegen Anglizismen. Wenn ich „Frankreich“ höre, sehe ich vor meinem geistigen Auge als erstes Louis de Funès in seiner sandfarbenen Gendarmen-Uniform.

Nach und nach kommen mir dann noch folgende Stichworte in den Sinn (in alphabetischer Reihenfolge): Amelie de Montmartre. Baguette mit Camembert. Bahnstreik. Brigitte Bardot. Camargue. Charles de Gaulle. D.O.M. Dreissigjähriger Krieg. Edith Piaf. Eiffelturm. Fois Gras. Froschschenkelfreaks. Jeanne d’Arc. La Marseillaise. La Nouvelle Cuisine. La Nouvelle Vague. La Résistance. L’Hexagone. Liberté, Egalité, Fraternité. Maghreb. Meeresfrüchte. Mont Saint-Michel. Moules. Napoléon Bonaparte. Paris – Stadt der Liebe. Pastis. Paul Bocuse. Saint Tropez. Schneckenliebhaber. T.O.M. Versailles. Zinedine Zidane und les bleus. 14. Juli.

Und? Nach diesem Brainstorming – was fällt euch zu Frankreich ein? Habt ihr Vorurteile? Welchen widersprecht ihr?

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