Da soll noch einer sagen, die Briten seien kulinarische Tiefflieger. Mit der Eroberung der Kneipenviertel durch Gastropubs, steigt auch die Qualität der aufgetischten Speisen. Statt deftigen Stews und öltriefenden Frites findet feine Küche immer häufiger den Weg auf den Teller. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Ein Gastropub, das „Princess of Shoreditch“, habe ich im Frühling selber getestet – und war begeistert. Bei meiner Recherche stiess ich auf weitere empfehlenswerte Lokale:

Das „Duke of Cambridge“ beispielsweise, im Londoner Borough of Islington gelegen, ist ein Öko-Gastropub, in dem ausschliesslich saisonale und regionale Produkte verarbeitet werden.

Auch „The Gun“ in den aufstrebenden Docklands versprüht den Charme eines alterwürdigen Pubs; aufgefrischt wird das Ambiente durch modern-interpretierte Pub-Klassiker wie gegrillte Makrele mit Zwiebel-Confit, Rande und Apfel.

Die Tower Bridge bildet nur die Kulisse für „The Garrison“. Das Public House darf sich nämlich wegen seiner hellen, im Vintage-Look eingerichteten Räumen und seiner frisch zubereiteten Pasta rühmen.

Das „Punchbowl“ im noblen Stadtteil Mayfair bewirtet seit über 250 Jahren Gäste. Gemütlich mutet das Interieur an – Holzboden, Holzmöbel, holzgerahmte Bilder – puristisch liest sich die Speisekarte: Halloumi mit lauwarmem Gemüsesalat, englischer Spargel mit Parmesan, Foie gras, Lammrack, Rindsfilet. Offensichtlich weiss man um seine Exklusivität: Fotografieren ist strengstens verboten.

London ist also je länger je mehr nicht nur Metropole der Mode, Musik und des Fussballs, sondern setzt auch Massstäbe in Sachen Kulinarik.

Fotos: The Gun, The Punchbowl, The Duke of Cambridge. Alle Fotos von der jeweiligen Website.

Tagged: Archive, Grossbritannien

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*